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Die Lufthansa wird 100 Jahre alt und für das nächste Jahrhundert hat man sich natürlich weiteres Wachstum vorgenommen

Kann die Lufthansa ihre Erfolgsgeschichte fortsetzen?

NTG24 - Die Lufthansa wird 100 Jahre alt und für das nächste Jahrhundert hat man sich natürlich weiteres Wachstum vorgenommen

 

Für die Lufthansa ist das Jahr 2026 ein ganz besonderes Jahr. Denn am 6. Januar jährt sich die Gründung des Unternehmens zum 100. Mal, was freilich nicht alle Tage vorkommt. Heute ist das Unternehmen die größte Airline in Europa, was aber längst nicht immer der Fall war. Die Geschichte ist voll von Rückschlägen, von denen man sich letztlich aber immer wieder erholen konnte.

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Zu den bescheidenen Anfängen hatte die Lufthansa (DE0008232125), Ende der 1920er Jahre noch als „Luft Hansa“ firmierend, mit einer bereits bestehenden Konkurrenz zu kämpfen. Die niederländische KLM ging bereits sechs Jahre zuvor an den Start und in Deutschland musste man unter anderem mit dem Luftschiffbauer Zeppelin konkurrieren. Dazu kamen mehrere kleine Unternehmen, welche die noch junge Luftfahrt erobern wollten.

Gesorgt war immerhin für eine breite Auswahl an Flugzeugen, da die Lufthansa aus einer ganzen Reihe an Vorgängergesellschaften zusammengeschustert wurde. 162 Maschinen standen schon kurz nach der Gründung zur Verfügung, was zu damaligen Zeiten eine beeindruckende Flotte darstellte. Das Wachstum konnte munter verfolgt werden, bis schließlich der Zweite Weltkrieg die erste tiefe Krise verursachte.

 

 

 

Neustart für die Lufthansa

 

Die Nazis bemächtigten sich der meisten Flugzeuge der Lufthansa zu Kriegszwecken, was der damaligen Führung der Lufthansa nur recht war. Die Nähe des Konzerns zum NS-Regime hängt ihm bis heute ein wenig nach, wenngleich das heutige Management mit all dem natürlich nichts mehr zu tun hat und sich sogar offen für eine freiheitliche und demokratische Gesellschaft ausspricht. Alles andere wäre auch wenig zielführend, da wohl kaum ein Unternehmen derart international unterwegs ist wie die Lufthansa.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeMit Kriegsende war die Lufthansa am Ende, denn die Alliierten untersagten den Deutschen sowohl den Besitz als auch den Betrieb von Flugzeugen. Dieses Verbot sollte rund ein Jahrzehnt halten, was der Konkurrenz viel Zeit gab, um Marktanteile in Deutschland zu erobern. 1955 feierte die Lufthansa schließlich ihr Comeback, und es sollte eine sehr fulminante Rückkehr werden. Die Anzahl von Maschinen und Passagieren entwickelte sich sprunghaft und spätestens in den 1970er Jahren gehörte man wieder zu den Größten in Europa.

Darauf folgten einige neue Krisen, welche bei der Airline fast schon regelmäßig auftreten. Bisher konnten sie aber stets gemeistert werden und die Expansion schritt über die Jahre voran. Daran will die Lufthansa auch in ihrem Jubiläumsjahr anknüpfen. Es steht die vollständige Übernahme von ITA Airways an und in Portugal hat die Kranich-Airline bereits das nächste Übernahmeziel in Form von TAP ausfindig gemacht.

 

Abgehoben!

 

Allen Turbulenzen zum Trotz blickt die Lufthansa auf eine sehr erfolgreiche Geschichte zurück und die Chancen für weitere erfolgreiche 100 Jahre stehen nicht schlecht. Gerade aktuell freut die Branche sich über einen regelrechten Reiseboom. Die Corona-Pandemie konnten längst verdaut werden und bei den Passagierzahlen werden zum Teil neue Rekorde eingefahren. Etwas problematisch sind aktuell zum Teil noch die Margen. Doch 2026 könnten politische Entscheidungen in dieser Hinsicht wieder für Entlastung sorgen.

Das vergangene Jahr war für die Lufthansa an der Börse bereits ein ansehnlicher Erfolg. Steigende Passagierzahlen nahmen den Aktienkurs mit in die Höhe. Zum Start des neuen Jahres standen 8,43 Euro auf dem Ticker und damit 36 Prozent mehr als Anfang 2025. Es bleibt viel zu tun, um eines Tages Allzeit-Höchststände jenseits der 20 Euro wieder erreichen zu können. Immerhin ist aber ein solider Grundstein für ein erfolgreiches Jubiläumsjahr gelegt worden, dem nun auch die Anteilseigner optimistisch entgegenblicken dürften.

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02.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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