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Nintendo scheint mit „Pokémon Pokopia“ einen Nerv zu treffen und ausverkaufte Händlerregale treiben den Aktienkurs an

Kommt Nintendo damit zurück in die Erfolgsspur?

NTG24 - Nintendo scheint mit „Pokémon Pokopia“ einen Nerv zu treffen und ausverkaufte Händlerregale treiben den Aktienkurs an

 

Als Nintendo im Juni 2025 die Spielekonsole Switch 2 veröffentlichte, herrschte noch ein veritabler Hype um den japanischen Spielekonzern. Die Geräte waren in Windeseile ausverkauft und die Plattform setzte munter neue Rekorde. Nach einem starken Start mit Titeln wie „Mario Kart World“ herrschte dann aber ein wenig Ebbe.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeKredenzt wurden seitens Nintendo (JP3756600007) vor allem Upgrades für bereits bekannte Titel, die nun mit höherer Auflösung und teils neuen Inhalten auf der neuen Konsole genossen werden können. Neue Titel gab es unter anderem in Form von „Kirby Air Riders“ und „Metroid Prime 4: Beyond“. Jene konnten aber bei der Fachpresse nicht weiter punkten und obschon die Verkaufszahlen im Millionenbereich liegen, konnten die Erwartungen der Börsianer nicht recht erfüllt werden.

Erschwerend hinzu kam zuletzt schließlich die Speicherkrise, welche die Margen von Nintendo beim Hardwaregeschäft aufzufressen droht. All das ließ die Aktie binnen weniger Wochen um rund 40 Prozent einbrechen. Was Nintendo da dringend gebrauchen könnte, wäre ein neuer Spieleerfolg. Und wie es scheint, kann ein eben solcher nun auch abgeliefert werden.

 

 

 

Pokémon Pokopia verkauft sich blendend

 

Bereits im September kündigte Nintendo den Titel „Pokémon Pokopia“ für seine neue Konsole an, was zunächst nicht allzu viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Es handelt sich im Prinzip um eine Art „Animal Crossing“, nur eben mit Pokémon und ein paar einzigarten Features. Das sah im ersten Moment eher nach einem Lückenfüller aus. Doch die Spielerschaft zeigt sich begeistert und greift offenbar munter zu. Vor einer Woche erfolgte der offizielle Release und physische Kopien sind heute schwer zu finden.

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinLaut einem Bericht der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ ist das Spiel bei mehreren Elektronikketten in Nordamerika restlos ausverkauft. Auch hierzulande ist das Interesse offenbar groß. Zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels listete Media Markt Pokémon Pokopia als „nicht lieferbar“ und bei Amazon wird als Liefertermin erst die kommende Woche genannt. Das Spiel scheint sich zu einem echten Phänomen zu entwickeln. Auch im eShop von Nintendo belegt der Titel den ersten Platz vor „Monster Hunter Stories 3“, „Super Mario Party Jamboree“ und „Resident Evil Requiem“.

Ein derartiges Interesse lässt vermuten, dass auch die Konsolenverkäufe wieder etwas angekurbelt werden könnten, welche die Erwartungen der Marktakteure Ende vergangenen Jahres nicht überall erfüllen konnten. Zwar ist noch offen, ob Nintendo wirklich einen neuen Evergreen geschaffen hat oder es sich nicht doch um einen eher kurzlebigen Hype handelt. Die Anleger zeigen sich aber bereits zuversichtlich. Die Nintendo-Aktie legte am Mittwoch um 9,5 Prozent auf 55,30 Euro zu und weitere damit die Zugewinne im 5-Tages-Vergleich auf knappe 17 Prozent aus.

 

Nintendo im Angriffsmodus

 

Nachlassen wird Nintendo in den nächsten Wochen kaum. Anfang April steht der Start von „Der Super Mario Galaxy Film“ an. Passend dazu gibt es ein Switch-2-Upgrade für den Millionenseller „Super Mario Bros. Wonder“ und einen Monat später steht ein neues Spiel mit Dinosaurier Yoshi in der Hauptrolle an. Da ergibt sich viel Potenzial für weitere Kassenschlager und Neuigkeiten, die wie Musik in den Ohren der Anleger klingen.

Natürlich kann das Sentiment sich auch recht schnell wieder drehen und in der zweiten Jahreshälfte wird spannend zu sehen sein, wie Nintendo gegen den Mega-Blockbuster GTA 6 bestehen will. Doch die gewaltige Skepsis der vergangenen Wochen und Monate erschien von Anfang etwas überzogen. Nintendo nimmt im Spielesektor unverändert eine Sonderrolle ein. Die Plattformen leben nahezu vollständig von exklusiven Eigenproduktionen. Diese Formel scheint noch immer zu funktionieren. Eine kleine Erinnerung daran scheint die Aktie nun zurück auf das Radar der Bullen zu befördern.

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12.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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