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Trotz Corona: China meldet Rekordmenge bei Aluminiumproduktion

Deutlicher Anstieg der chinesischen Aluminiumproduktion

 

Chinas Aluminiumproduktion ist im abgelaufenen Jahr um 4,9 % gegenüber dem Jahr 2019 gestiegen und betrug 37.08 Mio. Tonnen.

Insbesondere konnten die Aluminiumschmelzen die gestiegenen Rohstoffpreise nutzen. Ergebnis: Im Dezember 2020 stieg der Ausstoß an Primär-Aluminium auf ein neues Rekordhoch von 3,27 Mio. Tonnen, obwohl die Dynamik der Rallye nachließ. Dies teilte nach Angaben des Rohstoffportals ,,Miningweekly.com‘‘ das Nationale Statistische Büro Chinas mit. Im November 2020 hatte die Produktion bei 3,182 Mio. Tonnen gelegen nach 3,2 Mio. Tonnen im Oktober.

Das bisherige Allzeithoch der Aluminiumproduktion lag bei 35,802 Mio. Tonnen und stammt aus dem Jahr 2018.

Die Preise für Aluminium an der Rohstoffbörse in Schanghai fielen im Dezember um 4,2 %, nachdem man einen spektakulären Turnaround bei den Preisen nach dem Corona-Lockdown beobachten konnte. Die Preise für Aluminium blieben damit aber weiter deutlich über der durchschnittlichen Gewinnschwelle chinesischer Aluminiumschmelzen.

Ein Analyst wies darauf hin, dass allein im Dezember 2020 rund 300.000 Tonnen Schmelzkapazität in China den Betrieb aufgenommen haben. Der Schwerpunkt lag dabei in der Provinz Innere Mongolei und dem Raffinerie-Hub von Yunnan.

 

Fazit

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDas deutliche Wachstum der chinesischen Aluminiumproduktion zeigt, dass das Corona-Virus die binnenwirtschaftliche Dynamik nur relativ kurz beeinträchtigt hat. Insbesondere der deutliche Anstieg der Rohstoffpreise war ein starker Anreiz für die chinesischen Aluminium-Schmelzen, ihre Kapazitäten deutlich auszuweiten. Vieles hängt deshalb von der weiteren Preisentwicklung ab. Inwieweit diese aber die effektive Nachfrage widerspiegelt, ist eine andere Frage. Zudem ist derzeit völlig offen, welche Auswirkungen die neuen Corona-Lockdown-Maßnahmen haben werden. Einstweilen stützt aber China mit seiner Wirtschaftsdynamik die Weltwirtschaft, ebenso wie nach der Finanzkrise 2008/2009. Wie hoch der Preis dafür aber ist, wird sich wohl erst viel später zeigen.

 

18.01.2021 - Arndt Kümpel - ak@ntg24.de

 






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