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Der Krankenstand von Tesla in Grünheide hat sich wohl deutlich reduziert, doch Experten zweifeln am rigorosen Vorgehen gegenüber Arbeitnehmern

Tesla bleibt unnachgiebig bei längeren Erkrankungen

NTG24 - Der Krankenstand von Tesla in Grünheide hat sich wohl deutlich reduziert, doch Experten zweifeln am rigorosen Vorgehen gegenüber Arbeitnehmern

 

Vor knapp drei Jahren noch beschwerte sich Tesla über einen hohen Krankenstand in Grünheide. Darauf folgten einige rigorose Maßnahmen. Unter anderem wurden Betroffene wohl von der Werksleitung zu Hause besucht und in einigen Fällen wurde die Entgeltfortzahlung eingestellt. Das oftmals kritisierte Vorgehen scheint Wirkung zu zeigen.

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Werbebanner Speed Monkeys - Tesla Tuning EssenWie Werksleiter André Thierig bei der Hannover Messe wissen ließ, hat sich der Krankenstand bei Tesla (US88160R1014) in Grünheide demnach auf unter fünf Prozent verringert. Viele andere Unternehmen würden darauf „neidisch“ schauen, so Thierig. Es herrsche ein neuer Geist in der Fabrik, was unter anderem auf ein Mitarbeiter-Aktienprogramm und weitere Goodies wie ein Fitnessstudio zurückgeführt wird.

Allerdings dürfte auch das weiterhin rigorose Vorgehen gegenüber krankgeschriebenen Mitarbeitern eine Rolle spielen. Laut einem Artikel des „Handelsblatt“ verschickt Tesla etwa weiterhin Schreiben, in denen über eine Einstellung der Lohnfortzahlung informiert wird. Das Unternehmen zweifelt darin an, dass eine neue Erkrankung vorliegt, trotz vorliegender ärztlicher Bescheinigung. Nach geltendem Recht sind Arbeitnehmer bei einer einzelnen Erkrankung maximal sechs Wochen zur Lohnfortzahlung verpflichtet.

 

 

 

Grundsätzlich steht es einem Arbeitgeber auch frei, eine neuerliche Erkrankung anzuzweifeln. Arbeitsrechtler sehen jedoch Hinweise darauf, dass Tesla es bei seinen Forderungen nach Nachweisen etwas zu weit treiben könnte. Ungeachtet dessen scheint das Unternehmen seinen Kurs fortsetzen zu wollen, und der Erfolg gibt dem Management wohl erst einmal Recht.

 

Geht es wieder aufwärts bei Tesla?

 

Parallel zum geringeren Krankenstand in Grünheide machte Tesla zuletzt auch bei den Absatzzahlen wieder Fortschritte. In Grünheide soll nun sogar zusätzliches Personal angeworben werden, womit Tesla einen klaren Kontrast zur aktuellen Branchenstimmung zeichnet. Das ist an der Börse nicht vollkommen unbemerkt geblieben. Der Aktienkurs konnte sich von Zwischentiefs von Anfang April knapp über 340 US-Dollar wieder lösen und mit immerhin 376,30 Dollar ins Wochenende gehen.

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27.04.2026 - Matthias Eilenbrock

Unterschrift - Matthias Eilenbrock

 

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