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Mit einer frischen Übernahme setzt Salesforce auf mehr agentische KI, kann die Zweifel der Anleger aber weiterhin nicht ausräumen

Die Börsen blicken weiter kritische auf die Salesforce-Aktie

NTG24 - Mit einer frischen Übernahme setzt Salesforce auf mehr agentische KI, kann die Zweifel der Anleger aber weiterhin nicht ausräumen

KI-generiertes Symbolbild. Marken dienen der redaktionellen Einordnung.

 

Salesforce wird an der Börse momentan als potenzieller Verlierer der KI-Revolution gehandelt. Befürchtet wird, dass KI-Agenten dem Software-Unternehmen in Zukunft viel Geschäft streitig machen könnten. Reagiert wird darauf, indem Salesforce selbst immer mehr auf KI-Agenten setzt. Nun kündigte man eine neue Übernahme in diesem Bereich an.

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Wie „Der Aktionär“ berichtet, nimmt Salesforce (US79466L3024) 3,6 Milliarden US-Dollar in die Hand, um die Kundenservice-Plattform Fin zu übernehmen. Helfen soll die dabei, Kundenanfragen in allen nur erdenklichen Kanälen zu automatisieren. Genau das möchte Salesforce nun in seine eigene Plattform Agentforce integrieren.

 

 

 

Für die Kundschaft dürfte das natürlich nicht uninteressant sein. Denn so das Ganze zufriedenstellen funktioniert, lassen sich Kundenanfragen schneller bearbeiten und gleichzeitig Kosten einsparen. Das wäre in Zukunft vielleicht auch ein Argument, um Salesforce trotz zunehmender Fähigkeiten von anderen KI-Agenten die Treue zu halten. Begeisterung mach sich an der Börse allerdings nicht breit.

Dafür bleiben zu viele offene Fragen und manch einer zweifelt auch an, ob sich eine Milliardeninvestition für Fin auszahlen mag. Derart hohe Ausgaben lassen sich auch ein Stück weit als Verzweiflungstat interpretieren, wenn man denn so möchte. Im Ringen darum, im KI-Zeitalter nicht an Bedeutung zu verlieren, scheint Salesforce auch vor hohen Ausgaben nicht zurückzuschrecken. Das könnte sich allerdings rechnen, sollte der erhoffte Erfolg ausbleiben. Bis Fin für sich alleine die Investition amortisiert, dürfte viel Zeit ins Land ziehen.

 

Salesforce bleibt angeschlagen

 

Eine Reaktion an der Börse gab es kaum zu sehen, schon gar nicht im positiven Sinne. Die Salesforce-Aktie gab am Montag um 0,8 Prozent auf 164,55 Dollar nach. Nachbörslich lief es etwas besser, doch blieb man in gefährlicher Nähe zum 52-Wochen-Tief bei 161,40 Dollar. Salesforce selbst erkennt weiterhin Chancen in KI und will mit der Technologie in Zukunft kräftig wachsen. Es steht aber offenbar noch einiges an Überzeugungsarbeit an, um auch die Anleger mitnehmen zu können.

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16.06.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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