Nach mauen Zahlen eines US-Konkurrenten wird die Siemens Healthineers-Aktie noch weiter in die Tiefe geprügelt
Die Einschläge kommen näher bei Siemens Healthineers
Rasant steigende Kosten für Chips sind keine neue Erscheinung. Schon seit Monaten galoppieren die Preise in die Höhe, was Auswirkungen auf etliche Bereiche nach sich ziehen wird. Zahlen des US-Konzerns GE HealthCare zeigten nun, wie sich das Ganze auf die Gesundheitsbranche auswirkt. Die Kosten explodieren und die Gewinne erodieren.
Wie „Der Aktionär“ berichtet, ging es mit den Gewinnen bei GE HealthCare steil bergab. Aufgrund steigender Kosten reduzierte das Unternehmen auch die Prognose und verfehlte damit die Konsensschätzung der Analysten. Die Aktie stürzte um über 14 Prozent ab und das Beben war auch in Deutschland bei Siemens Healthineers (DE000SHL1006) zu spüren.
Letztere Aktie fiel am Mittwoch bereits um rund vier Prozent zurück. Heute scheint der Ausverkauf sich fortzusetzen. Im morgendlichen Handel wurde bei 33,62 Euro ein neues 52-Wochen-Tief erreicht. Healthineers selbst hatte zwar keine schlechten Neuigkeiten zu vermelden. Doch die Sorge ist groß, dass der Konzern von denselben Problemen wie die US-Konkurrenz belastet werden dürfte.
Siemens Healthineers: Das wird teuer
Das ist leider auch nicht allzu weit hergeholt. Denn Chips werden für die Gerätschaften von Siemens Healthineers zwingend benötigt, und dass die rasanten Preissteigerungen dort zu einem Ende finden würden, ist momentan nicht abzusehen. Ohne Weiteres an die Kundschaft weiterreichen lassen sich die höheren Kosten eher nicht. In der Branche sind langfristige Verträge üblich und Krankenhäuser sowie andere Abnehmer verfolgen derzeit bekanntlich eher einen Sparkurs.
An Nachfrage mangelt es indes nicht. Jene fällt so hoch wie eh und je aus und Siemens Healthineers wird auch in Zukunft keine Probleme dabei haben, Abnehmer für seine Produkte zu finden. Doch solange hohe Kosten die Margen abstürzen lassen, können Unternehmen sowie Aktionäre sich davon allein wenig kaufen. Daher wiegt es besonders schwer, dass sich eine Besserung der Lage nicht einmal ansatzweise abzeichnet.
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01.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler
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