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SoftBank kennt bei seinen KI-Ausgaben kein Halten mehr

Ist das noch gesund für die SoftBank?

NTG24 - SoftBank kennt bei seinen KI-Ausgaben kein Halten mehr

 

Mit brachial guten Zahlen aus der Branche zündete jüngst mehr oder minder die nächste Stufe des KI-Hypes. Damit scheint der optimale Zeitpunkt gekommen zu sein, um Bemühungen in diese Richtung weiter auszubauen und die japanische SoftBank prescht munter voran. Das sorgt an den Märkten allerdings nicht nur für Begeisterung.

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Kürzlich erst nahm die SoftBank (JP3436100006) rund drei Milliarden US-Dollar in die Hand, um sich das Unternehmen DigitalBridge einzuverleiben. Dazu gehören diverse Rechenzentrumsbetreiber wie AtlasEdge oder DataBank. Zuvor griff man bei der Robotiksparte von ABB zu und ließ sich dies 5,4 Milliarden Dollar kosten. Für den Chipentwickler Ampere Computing nahm die SoftBank 6,5 Milliarden Dollar in die Hand.

Die größten Ausgaben entfallen auf den ChatGPT-Entwickler OpenAI, in den die SoftBank mittlerweile schätzungsweise 64 Milliarden Dollar gesteckt hat. Etwa die Hälfte davon steckte man bereits 2016 in den Chip-Designer Arm, der perspektivisch als Konkurrenz zu Nvidia auftreten soll. Insgesamt dürften die Investitionen in das Thema KI sich auf 140 bis 160 Milliarden Dollar belaufen. Das sind Summen, welche selbst einen Giganten wie SoftBank unter dem Strich dezent überfordern.

 

Bastelt die SoftBank am Mega-Börsengang?

 

Die Verschuldung hat sich in jüngerer Vergangenheit rasant erhöht. Im März nahm die SoftBank einen Kredit über 40 Milliarden Dollar auf und damit den bislang höchsten Kredit der Unternehmensgeschichte in US-Dollar. Da wird mancher Anleger vielleicht doch etwas nervös. Eine hübsche Finanzspritze könnte ein Börsengang liefern, der laut einem Bericht der „Financial Times“ in Vorbereitung sein könnte. Demnach soll eine neue KI-Firma namens „Roze“ in den USA noch in diesem Jahr an die Börse gebracht werden.

Mit Fokus auf die Themen Robotik und Rechenzentren soll eine Bewertung von 100 Milliarden Dollar angepeilt werden. Das klingt zunächst gut und die SoftBank-Aktie konnte am Freitag auch um 4,4 Prozent bis auf 17,74 Dollar zulegen. Intern scheint es aber Zweifel sowohl an der Bewertung von Roze als auch dem Zeitplan zu geben. Insbesondere die Krise im Nahen Osten wird als potenzielles Problem angesehen. Details zum Börsengang, darunter der Umfang zu platzierender Anteile, sollen noch völlig offen sein.

Dazu bestehen noch immer allgemein Zweifel daran, ob die Ausgabenwut im Sektor wirklich nachhaltig ist oder sein kann. Auch bei der Facebook-Mutter Meta waren die Investoren zuletzt nicht mehr völlig begeistert. Bei nicht wenigen Unternehmen steht immer noch der Beweis dafür aus, dass die massiven Investitionen sich eines Tages in entsprechend hohe Gewinne ummünzen lassen.

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05.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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