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OpenAI-IPO könnte für Softbank zum Problem werden

OpenAI plant Verschiebung des Börsenganges ins nächste Jahr

NTG24 - OpenAI-IPO könnte für Softbank zum Problem werden

 

Der Bericht über die potenzielle Verschiebung des OpenAI-Börsengangs birgt Gefahren für die Börsen und investierte Unternehmen.

Eigentlich wollte das KI-Unternehmen OpenAI zu dem unter anderem ChatGPT gehört Ende des dritten Quartal 2026 in den USA an die Börse gehen. Laut einer neuen Pressemitteilung diskutiert man nun intern allerdings darüber diesen geplanten Börsengang bis ins Jahr 2027 zu schieben. Grund für diesen Rückschritt sind wohl die Warnungen der Berater, die den IPO begleiten. Denn die KI-Aktien sind im aktuellen Marktumfeld volatil, daher warnen die Berater, dass der potenzielle IPO nicht genug Nachfrage von den kommerziellen Investoren bekommen wird.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDie Berater scheinen dies auch mit dem SpaceX-Börsengang zu verargumentieren. Der SpaceX (US84615Q1031) Börsengang Anfang des Monats war zwar gemessen am Volumen der größte aller Zeiten, doch die Aktie von SpaceX ist nach einem starken Anstieg zu Beginn von über 50 % wieder auf das IPO-Niveau zurückgefallen. Dies könnte nun dafür sorgen, dass man sich bei OpenAI denkt, dass man lieber warten sollte, als einen schwachen Start zu riskieren.

Die potenzielle Verschiebung hängt dabei auch eng mi dem CEO Sam Altman zusammen, der beim IPO eine Bewertung von über 1 Billion US-Dollar als Zielvorgabe ausgegeben hat. Ein weiterer Grund ist in der aktuellen finanziellen Situation von OpenAI zu finden. Trotz der stark wachsenden Umsätze verzeichnet das Unternehmen besonders durch die massiven benötigten Investitionen weiterhin sehr hohe Verluste. Diese kostenintensive Wachstumsphase führt dazu, dass die Profitabilität kurzfristig stark unter Druck steht. FÜr den IPO könnte dies kritisch werden, da seit Beginn des Jahres die Investoren wieder vermehrt auf die nachhaltige Ertragskfaft achten. Vor diesem Hintergrund besteht das Risiko, dass die Bewertungserwartungen am Markt nicht erreicht werden oder das Vertrauen der Investoren leidet, weshalb eine Verschiebung des IPOs zusätzlichen Zeitspielraum schafft, um die finanzielle Position weiter zu stabilisieren

 

Verschiebung könnte für die Softbank zum Problem werden

 

Unter Druck geriet aufgrund dieser Pressemiteilung die japanische Softbank (JP3436100006), deren Aktien um 12,4 % fallen. Die Softbank gehört als Investmentkonzern mittlerweile zu einen der größten Investoren bei OpenAI und hat in den letzten Quartalen mehrere Milliarden US-Dollar in das KI-Unternehmen investiert. Diese Investitionen hat die Softbank dabei zu großen Teilen durch Fremdkapital getätigt. Dies bringt das Risiko, dass der Konzern durch einen späteren IPO und längere Haltefristen der Anteile Millionensummen an Zinsen zusätzlich zahlen muss.

Zusätzlich hatte man bei der Softbank die Hoffnung, dass ein IPO von OpenAI nun Transparenz in den Wert des Investmentportfolios bringen kann. Denn in diesem befinden sich eine Vielzahl von KI-Start-ups, dessen Wert nur schwer ermittelbar wäre. Mit einem starken IPO von OpenAI würde man zu mindest den indikativen Wert des Portfolios steigern und neue Investoren dazugewinnen.

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10.07.2026 - Christian Teitscheid

Unterschrift - Christian Teitscheid

 

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