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Volkswagen scheint die Pläne für den Start neuer Modelle schon wieder infrage zu stellen, was bei den Anlegern nicht eben für gute Stimmung sorgt

Wie geht es weiter für Volkswagen?

NTG24 - Volkswagen scheint die Pläne für den Start neuer Modelle schon wieder infrage zu stellen, was bei den Anlegern nicht eben für gute Stimmung sorgt

 

Als Volkswagen Ende vergangenen Jahres einen Tarifstreit mit der IG Metall beilegte, was dies unter anderem geknüpft an die Zukunft der Produktion. Angedacht war seither, ab 2027 die Produktion von ID.3 und Cupra Born nach Wolfsburg zu verlagern. Nun berichten Insider allerdings, dass diese Entscheidung schon wieder wackeln könnte und es zudem Verzögerungen bei neuen Modellen geben könnte.

In einem kürzlich veröffentlichten Artikel  des „Handelsblatt“ ist die Rede davon, dass die Produktion von ID.Roc und ID.Golf erst ab 2030 und damit später als bisher von Volkswagen (DE0007664039) geplant anlaufen könnte. Außerdem scheinen sich Verzögerungen bei der Verlagerung des Golf nach Mexiko zu ergeben.

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Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht getroffen, doch berichten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen von einem heftigen Sparzwang, welcher wohl zu einigen Anpassungen führen dürfte. Zudem würden die Absatzzahlen von Elektroautos noch immer hinter den Erwartungen zurückbleiben, obschon jene zuletzt sichtlich anzogen. Ein nicht namentlich erwähnter Manger spricht davon, dass Volkswagen schwer überinvestiert sei.

 

Volkswagen bleibt auf Sparkurs

 

Entscheidungen werden erst bei der nächsten Planungsrunde fallen, welche bislang für den November erwartet wurde. Doch auch hier scheint es bereits Fragezeichen zu geben. Volkswagen scheint die Kosten weiter drücken zu wollen, was allerdings notwendigen Investitionen hier und dort im Wege zu stehen scheint. Für Besserung könnte der Verkauf von einzelnen Sparten sorgen. Gerüchten zufolge wird wohl auch unter Druck der Porsche-Piech-Familie eine Veräußerung der Tochter Everllence angestrebt und bei der Batterieeinheit Powerco soll so bald wie möglich ein Finanzpartner einsteigen.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeVolkswagen wollte die Berichte bislang nicht kommentieren. Vermutlich wird es dabei auch bleiben, bis es tatsächliche Neuigkeiten gibt und die Pläne endgültig beschlossen wurden. Auf die Anleger kommen aber erst einmal neue Unsicherheiten zu. Es lässt sich noch immer nicht ganz einschätzen, in welche Richtung Volkswagen von hier an gehen wird und ob dies auch die richtige sein wird.

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16.09.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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