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Die Sparpläne von Volkswagen scheinen immer umfangreicher zu werden und auch den Abschied von manchem Projekt zu bedeuten

Volkswagen beendet wohl eine Partnerschaft mit Bosch

NTG24 - Die Sparpläne von Volkswagen scheinen immer umfangreicher zu werden und auch den Abschied von manchem Projekt zu bedeuten

 

Wenn Volkswagen dieser Tage für Schlagzeilen sorgt, hat es so gut wie immer etwas mit Einsparungen zu tun. In der vergangenen Woche sorgten an der Börse Meldungen für Aufsehen, laut denen bereits angekündigte Stellenstreichungen wohl noch einmal deutlich ausgeweitet werden sollen. Zudem wird auch wieder laut über die Schließung von Standorten nachgedacht.

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Dort scheint der Sparzwang bei Volkswagen (DE0007664039) aber nicht zu enden. Auch laufende Projekte werden allem Anschein nach genauer unter die Lupe genommen. Die „Bild am Sonntag“ will nun unter Verweis auf Insider in Erfahrung gebracht haben, dass eine im Jahr 2022 gestartete Kooperation mit Bosch im Bereich autonomes Fahren gestrichen werden soll.

 

 

 

Ein Sprecher der Softwaretochter Cariad kommentierte dies mit den Worten, dass regelmäßig Entwicklungspartnerschaften auf dem Prüfstand stehen würden. Bei den Assistenzsystemen hätten sich Markt und Technologie anders als ursprünglich angenommen entwickelt. Zu weiteren Details wollte der Konzern sich aber nicht äußern. Kosten sollen aber gesenkt werden, indem Hard- und Software künftig von einem neuen Partner bezogen werden, anstatt eigene Entwicklungen zu nutzen.

Das Timing für solche Meldungen ist denkbar ungünstig. Schätzungsweise 1,5 Milliarden Euro hat Volkswagen bereits in die Zusammenarbeit investiert, die nun wohl abgeschrieben werden müssen. Derweil bekommen die Anleger die Botschaft vermittelt, dass Volkswagen an allen Ecken und Enden spart. Wachstumssignale werden indes schmerzlich vermisst.

 

Volkswagen im Abwärtsstrudel

 

Während Volkswagen bei Personal und Technologie spart, sparen die Anleger bei ihrer Kauflaune für die VW-Aktie. Letztere startete erneut mit roten Borzeichen in die neue Woche und markierte kurz nach Handelsbeginn bei 72,54 Euro schon wieder ein neues 52-Wochen-Tief. Einen Ausweg aus der Misere erkennen die Börsianer allein durch Sparpläne schon lange nicht mehr.

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29.06.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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