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Volkswagen erntete bei der Hauptversammlung viel Gegenwind und die Anleger sind sichtlich unzufrieden mit der aktuellen Entwicklung

Mit Sparplänen kann Volkswagen die Börsianer längt nicht mehr überzeugen

NTG24 - Volkswagen erntete bei der Hauptversammlung viel Gegenwind und die Anleger sind sichtlich unzufrieden mit der aktuellen Entwicklung

 

Gute Stimmung blitzte bei der Hauptversammlung von Volkswagen allenfalls kurzzeitig auf, insgesamt war das Aktionärstreffen aber von Unmut und Skepsis geprägt. Das Management musste sich viel Kritik und unangenehme Fragen gefallen lassen. Überzeugende Antworten darauf konnten leider nicht gefunden werden.

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Unzufrieden sind die Investoren von Volkswagen (DE0007664039) vor allem mit dem herben Gewinneinbruch aus dem vergangenen Jahr. Dabei handele es sich nach Ansicht der Kritiker nicht um einen Ausrutscher, sondern ein tiefgreifendes strukturelles Problem. Nachholbedarf gebe es bei der Effizienz und auch der Führung des Konzerns. Zudem kritisierten einige der Anwesenden die niedrigen Ausschüttungen. Das Unternehmen wird als Sanierungsfall angesehen.

 

 

 

Volkswagen-Chef Oliver Blume verteidigte seinen Kurs, musste jedoch eine angespannte Lage einräumen. Dass es dazu gekommen ist, wollte er aber nicht allein auf seine Kappe nehmen. Einmal mehr verwies Blume auf die Rahmenbedingungen in der Branche, die sich im laufenden Jahr weiter verschärft hätten. Darauf reagiert Volkswagen mit weiteren Sparmaßnahmen. Bis zum Jahr 2030 sollen beträchtliche Kapazitäten sowohl in Europa als auch in China abgebaut werden.

Volkswagen will sich dem schrumpfenden Markt und der stärkeren Konkurrenz aus China also letztlich anpassen, kann damit aber keine Begeisterungsstürme auslösen. Die Aktie reagierte im Handel am Donnerstag mit weiteren Verlusten. Es ging um rund 2,8 Prozent bis auf nur noch 84,10 Euro in die Tiefe. Dort angekommen fehlt nicht mehr viel, um auf Tuchfühlung zum 52-Wochen-Tief bei 82,66 Euro zu gehen.

 

Volkswagen mangelt es an Perspektiven

 

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Werbebanner EMH PM TradeVolkswagen steht weiterhin vor allem im Zeichen von Sparplänen und grundsätzlich ist der Abbau von Kosten erstmal nichts Verkehrtes. Allerdings kann der Konzern damit keine Wachstumssignale aussenden. Viele Marktakteure befürchten daher eine Fortsetzung des schleichenden Niedergangs und schon allein die mehr als schlechte Stimmung ist Grund genug, um auf Abstand zur Aktie zu bleiben.

 

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19.06.2026 - Matthias Eilenbrock

Unterschrift - Matthias Eilenbrock

 

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