Paramount gibt in der Übernahmeschlacht um Warner Bros. nicht auf und schlägt nun auch den juristischen Weg ein
Warner Bros. soll mehr Informationen zu den jüngsten Entscheidungen liefern
Obschon Paramount ein deutlich üppigeres Angebot als Netflix für die Übernahm von Warner Bros. Discovery vorlegte, sprach der Medienkonzern sich dagegen aus und empfiehlt den eigenen Aktionären, den Deal mit Netflix zu bevorzugen. Begründet wurde dies unter anderem mit Risiken bei einem Scheitern des Abkommens sowie Zweifeln an der Finanzierbarkeit der Paramount-Offerte.
Das letzte Wort in der Angelegenheit werden die Anlegerinnen und Anleger haben. Blind auf jene verlassen will sich Paramount aber offenbar nicht. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, zieht der Konzern nun vor Gericht und fordert auf diesem Wege mehr Informationen zu den Entscheidungen des Managements.
Im Zuge dessen will Paramount auch eigene Kandidaten für den Verwaltungsrat von Warner Bros. (US9344231041) nominieren und auf diesem Wege mehr Zustimmung von Seiten der Aktionäre erhalten. Ferner pocht das Unternehmen darauf, dass nähere Informationen zur Bewertung der TV-Sender von Warner Bros. geliefert werden sollen. Jene sind beim Übernahmeangebot von Netflix ausgeklammert.
Paramount hingegen will auch das TV-Geschäft inklusive des Senders CNN übernehmen. Letzterer ist US-Präsident Donald Trump aufgrund der regierungskritischen Berichterstattung seit Längerem ein Dorn im Auge. CBS berichtet seit der Übernahm durch Paramount freundlicher über Trump. Es bleibt daher dabei, dass die Übernahmeschlacht mehrere Dimensionen hat, und eine davon ist auch eine politische.
Der Übernahmekrimi um Warner Bros. geht weiter
Es bleibt ganz und gar offen, wer sich bei der Übernahmeschlacht am Ende durchsetzen mag. Etwas enttäuscht sind die Anleger darüber, dass dies wohl eher nicht über eine klassische Bieterschlacht entschieden wird. Allerdings wäre es von Seiten Paramounts auch wenig glaubhaft, wenn ein ohnehin schon zweifelhaftes Angebot noch einmal aufgestockt würde. Die Warner Bros.-Aktie bewegt sich derzeit nur wenig, hielt sich gestern mit einem Schlusskurs von 28,40 US-Dollar aber auf hohem Niveau.
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13.01.2026 - Matthias Eilenbrock

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