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US-Bundesstatten erringen mit einer Klage gegen die Warner-Bros-Übernahme einen kleinen Erfolg und die Umsetzung wird für zwei Wochen eingefroren

Mancher Anleger von Warner Bros. bekommt es mit Zweifeln zu tun

NTG24 - US-Bundesstatten erringen mit einer Klage gegen die Warner-Bros-Übernahme einen kleinen Erfolg und die Umsetzung wird für zwei Wochen eingefroren

 

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass gleich zwölf US-Bundesstaaten gegen die von Paramount angedachte Übernahme von Warner Bros. vor Gericht ziehen. Befürchtet wird, dass durch den neuen Mediengiganten der Wettbewerb verzerrt werden könnte, insbesondere bei großen Kinoproduktionen.

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinDie Klägerseite konnte nun bereits einen kleinen Erfolg für sich erringen, wie im „Handelsblatt“ zu lesen ist. Endgültig entschieden ist zwar noch nichts. Die Übernahme von Warner Bros (US9344231041) wurde aber zunächst für zwei Wochen auf Eis gelegt. In dieser Zeit soll über eine längerfristige einstweilige Verfügung verhandelt werden.

 

 

 

Jede Verzögerung könnte vor allem für Paramount teuer werden. Sollte die Übernahme nicht bis Ende September abgeschlossen sein, so soll es zusätzliche Zahlungen für jedes darauffolgende Quartal geben. Experten schätzen, dass dies Kosten von 650 Millionen US-Dollar pro Quartal bedeuten könnte. Die Anleger von Warner Bros. fürchten derweil, dass der Deal doch noch platzen könnte, was den Aktienkurs gestern um 3,8 Prozent in Richtung Süden beförderte.

Warner Bros. selbst würde zwar im Fall der Fälle nicht allzu schlecht dastehen. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass sich jemand finden wird, der ähnlich viel wie Paramount für eine Übernahme bietet. Das derzeitige Angebot beläuft sich auf rund 111 Milliarden Dollar. Zuvor stellte Netflix für eine Übernahme lediglich 82,7 Milliarden Dollar in Aussicht.

 

Warner Bros: Die nächste Runde!

 

Voreilige Schlüsse müssen Anleger noch nicht ziehen. Es zeichnet sich aber eine längere Hängepartie ab. Momentan stehen die Aussichten für eine erfolgreiche Übernahme weiterhin gut, da Paramount bereits über einige wichtige Zusagen verfügt. Den Gegnern des Vorhabens könnte es aber gelingen, das Ganze in die Länge zu ziehen. Daraus würde eine nicht zu unterschätzende Unsicherheit mit spürbaren Folgen beim Aktienkurs entstehen.

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21.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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