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AMD punktet mit Zahlen auf ganzer Linie und die Aktie nimmt endgültig Reißaus

Für AMD läuft es noch besser als erhofft

NTG24 - AMD punktet mit Zahlen auf ganzer Linie und die Aktie nimmt endgültig Reißaus

 

Nachdem Intel und andere Halbeiterkonzerne bereits extrem stark vorlegten, richteten sich die Blicke am Dienstag nach Börsenschluss auf AMD. Die Erwartungen an den Chiphersteller waren angesichts des anhaltenden KI-Booms enorm. Umso beeindruckender war es da, dass die hohen Erwartungen sogar noch übertroffen werden konnten. Die Geschäfte von AMD laufen so gut wie nie zuvor und die Aussichten bleiben phänomenal.

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Erzielen konnte AMD (US0079031078) im vergangenen Quartal einen Umsatz von 10,25 Milliarden US-Dollar und damit 38 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Analysten rechneten im Vorfeld mit 9,9 Milliarden Dollar, was ebenfalls schon beeindruckend gewesen wäre. Beim Gewinn je Aktie ergab sich ein ähnliches Bild. Die Konsensschätzung belief sich hier auf 1,29 Dollar; geliefert werden konnten ganze 1,37 Dollar je Anteilsschein. Wenig überraschend steuerte vor allem die Data-Center-Sparte enorme Wachstumsimpulse bei.

Dort verbesserten die Umsätze sich mal eben um 57 Prozent und wuchsen damit auf 5,8 Milliarden Dollar an. Wie auch bei der Konkurrenz handelt es sich mittlerweile um den mit Abstand wichtigsten Absatzmarkt für AMD, während das Geschäft mit Consumer-Hardware etwas in den Hintergrund rückt. Das kann Anlegern nur recht sein, da auf diese Weise auch negative Effekte durch die Speicherkrise keine nennenswerte Rolle spielen.

 

AMD will noch mehr

 

Auf den erreichten Erfolgen will sich AMD nicht lange ausruhen. Für das zweite Quartal wird bereits der nächste Sprung in Aussicht gestellt. Die Umsätze sollen auf 11,2 Milliarden Dollar anschwellen. Konzernchefin Lisa Su ließ wissen, dass das Angebot an die Nachfrage angepasst werden solle. Letzte übersteigt derzeit so ziemlich jegliche Vorstellungskraft, sodass auch weitere positive Überraschungen absolut im Bereich des Möglichen liefen dürften.

Schwächen gibt es bei AMD momentan überhaupt keine zu sehen und die Investments der großen Tech-Konzerne in KI-Hardware erklimmen immer neue Höhen. Solange es dabei bleibt, ist für eine hohe Nachfrage bei tendenziell immer stärkeren Margen gesorgt. Die Chips von AMD gelten als unverzichtbar beim Ausbau von KI-Rechenzentren. Die KI-Beschleuniger von Nvidia mögen rein leistungstechnisch überlegen sein. Die Hardware von AMD muss sich aber nicht verstecken und bei klassischen CPUs bleibt man derzeit der Platzhirsch.

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Die Aktie von AMD reagierte auf die Zahlen euphorisch. Im regulären Handel machte sich bereits Vorfreude breit und der Kurs ging um rund vier Prozent auf 355,26 Dollar aufwärts. Nachbörslich gab es dann einen veritablen Dammbruch zu bewundern. Es ging um über 14 Prozent aufwärts, womit sich für heute frische Rekorde jenseits der 400-Dollar-Marke abzeichnen. Die Marktkapitalisierung ist mittlerweile auf rund 600 Milliarden Dollar angestiegen. In der Verangenheit hätte wohl kaum jemand AMD einen derart kometenhaften Aufstieg zugetraut.

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07.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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