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BayWa warnt vor Abweichungen der Geschäftsplanung der Tochter BayWa r.e.!

Die laufende Sanierung von BayWa soll wohl nicht in Gefahr sein

NTG24 - BayWa warnt vor Abweichungen der Geschäftsplanung der Tochter BayWa r.e.!

 

BayWa hatte in der Vergangenheit mit einer ganzen Reihe von Problemen zu kämpfen. Ein unkontrollierter Expansionskurs brachte das Unternehmen an den Rande der Insolvenz. Aktuell läuft eine umfangreiche Sanierung, die sich noch einige Jahre hinziehen dürfte. Noch bis ins Jahr 2023 galt die Tochter BayWa r.e. als der große Wachstumsmotor. Die Stimmung hat sich allerdings gedreht und es könnte noch ungemütlicher werden.

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Kürzlich warnte BayWa (DE0005194062) davor, dass aufgrund „erkennbarer Marktentwicklungen“ in den USA und Europa Abweichungen bei den Geschäftsplänen des Tochterunternehmens auftreten könnten. Daraus könnten sich auch Auswirkungen auf die im Sanierungskonzept vorgesehenen Gesamterlöse ergeben, ließ das Unternehmen weiter mitteilen. Es sollen daher auch vorsorglich Gespräche mit Hauptaktionären sowie Finanzierungspartnern geführt werden.

Keine negativen Auswirkungen sollen die Entwicklungen auf das operative Geschäft sowie die Liquidität von BayWa haben. Der Vorstand bleibt daher weiter zuversichtlich, die Sanierung des Gesamtkonzerns erfolgreich umsetzen zu können. Jedoch könnte sich wohl die Vorlage der Jahreszahlen verzögern, welche bisher für Ende April vorgesehen war.

 

Krisentage bei BayWa

 

In Panik geraten müssen Anleger aufgrund der Mitteilung noch nicht. Vielleicht hat der eine oder andere auch schon mit einer solchen Entwicklung gerechnet. Die Unsicherheit an den Märkten wird aber mit solchen Neuigkeiten gewiss nicht kleiner und mit Sicherheit lässt sich derzeit noch nicht sagen, ob BayWa die große Krise letzten Endes abschütteln kann. Geplant ist, aus einem einst internationalen 24-Milliarden-Euro Konzern bis zum Jahr 2028 ein Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von etwa zehn Milliarden Euro werden zu lassen.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeVon zahlreichen gescheiterten Unternehmungen will sich BayWa trennen und den Fokus künftig vor allem auf die Bereiche Agrar- und Baustoffhandel legen. Das wird von den meisten Beobachtern als der richtige Weg angesehen. Die große Frage bleibt daher weiterhin, ob BayWa diesen Weg auch zu Ende gehen kann. Jüngst tauschte das Unternehmen den Chef aus und erst am Wochenende kündigten drei Aufsichtsratsmitglieder die Niederlegung ihrer Ämter an.

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04.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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