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Nicht einmal ein Jahr begleitete Frank Hiller BayWa als CEO und muss nun schon wieder seinen Hut nehmen

Über die Gründe des Abgangs von Hiller bei BayWa wird munter spekuliert

NTG24 - Nicht einmal ein Jahr begleitete Frank Hiller BayWa als CEO und muss nun schon wieder seinen Hut nehmen

 

Es zeichnete sich in den vergangenen Tagen bereits ab und am Wochenende gab es nun Gewissheit: nach nicht einmal einem ganzen Jahr im Amt verabschiedet sich der kriselnde Konzern BayWa schon wieder von CEO Frank Hiller. Jener sollte eigentlich die Transformation des Unternehmens begleiten, welche die Trennung von zahlreichen Geschäftsbereichen vorsah.

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Ein Nachfolger wurde nicht ernannt. Stattdessen ließ BayWa (DE0005194062) in einer knappen Mitteilung wissen, dass die Aufgaben von Hiller auf die verbliebenen drei Vorstandsmitglieder verteilt werden sollen. Die Restrukturierung werde unvermindert fortgesetzt. Ein konkreter Grund für den Abschied mit sofortiger Wirkung wird nicht genannt.

In diversen Medienberichten heißt es, dass sowohl Aufsichtsrat als auch einige Großaktionäre eine langfristige Vision seitens Hiller vermisst hätten. Dem gegenüber stehen allerdings auch andere Erzählungen und der Abschied wurde letztlich nicht einstimmig beschlossen. Spekuliert wird auch darüber, dass Hillers Drängen auf eine schnelle Aufklärung vergangener Verfehlungen nicht bei jedem im Aufsichtsrat gut ankam. Dort sitzen einige Personen, die schon während der letzten Jahre aktiv waren und damit zu Zeiten der ungezügelten Expansion, welche BayWa an den Rand der Insolvenz trieb.

 

 

 

Mit Sicherheit feststellen lässt sich nicht, ob einige Mitglieder des Aufsichtsrates sich lediglich eines unliebsamen Gesellen entledigen wollten. Es gibt auch Berichte, laut denen es im Vorstand schon seit Längerem rumort und insbesondere die Zusammenarbeit mit Chief Restructuring Officer Michael Baur alles andere als harmonisch verlief. Wichtig für die Anleger ist aber erstmal nur, dass nun Fakten geschaffen wurden und BayWa ohne Hiller in Richtung Zukunft voranschreitet.

 

Die BayWa-Aktie legt zu

 

Unzufrieden scheinen die Anleger mit der Entscheidung nicht zu sein. Der Kurs des Papiers steigerte sich am Montagmorgen um 3,9 Prozent bis auf 3,44 Euro und die Erholung nach dem herben Absturz im November setzt sich schrittweise fort. Allerdings steht der neue Vorstand nun auch etwas unter Druck. Denn so tatsächlich fehlende Langfrist-Perspektiven zur Kündigung des CEO geführt haben mögen, sollte sich der verbliebene Vorstand wohl nicht allzu viel Zeit damit lassen, nun seinerseits eine entsprechende Strategie vorzustellen.

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12.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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