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Nach einem desaströsen Start hat sich Cyberpunk 2077 rehabilitiert und liefert CD Projekt Red beeindruckende Absatzzahlen

CD Projekt Red gelingt es, den eigenen Ruf zu schützen

NTG24 - Nach einem desaströsen Start hat sich Cyberpunk 2077 rehabilitiert und liefert CD Projekt Red beeindruckende Absatzzahlen

 

Vor knapp sechs Jahren sorgte Cyberpunk 2077 vom polnischen Entwickler CD Projekt Red für Aufmerksamkeit weit über den Gaming-Sektor hinaus. Auch an der Börse wurde der Start des Rollenspiels aufmerksam verfolgt. Vorherige Erfolge ließen enorme Verkaufszahlen vermuten. Es folgte jedoch eine bittere Enttäuschung für so ziemlich alle Beteiligten.

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Cyberpunk 2077 wurde von CD Projekt Red (PLOPTTC00011) in einem bemitleidenswerten bis erbärmlichen Zustand veröffentlicht. Betroffen waren davon insbesondere die Fassungen für PlayStation 4 und Xbox One. Instabile Bildraten und regelmäßige Abstürze nervten nicht nur die Spieler, sondern auch Sony. Der japanische Elektronikgigant ließ das Spiel zeitweise aus dem PlayStation Store entfernen. Das ist ein beispielloser Vorgang und ein deutliches Zeichen dafür, wie kaputt die Software war.

 

 

 

Auf dem PC lief Cyberpunk besser, mit starker Hardware zuweilen sogar hervorragen. Frei von Problemen war auch diese Version allerdings nicht. Wer sich bei YouTube umschaut, findet leicht unzählige Bugs, welche zu Beginn noch zum Alltag gehörten. Darunter hat das Image von CD Projekt Red schwer gelitten und der Aktienkurs folgte diesem Beispiel. Von zeitweise rund 100 Euro ging es recht flott um die Hälfte in Richtung Süden und einige Monate später notierte die CD Projekt Red-Aktie sogar unterhalb von 25 Euro.

 

Verkaufsrekord für CD Projekt Red

 

Nach einem derart schwachen Start hatten viele Cyberpunk 2077 schlicht schon abgeschrieben. Wie sich nun zeigen soll, war das aber vielleicht etwas vorschnell. Denn jüngst verkündete der Hersteller 40 Millionen verkaufte Kopien und damit einen neuen Verkaufsrekord. Das Rollenspiel hat sich zu einem Evergreen gemausert. Für CD Projekt Red hat es sich gelohnt, am Ball zu bleiben und das Spiel stetig mit Updates zu versorgen. Heute ist der Titel auf allen wichtigen Plattformen vertreten. Im vergangenen Jahr schaffte es das Spiel auch auf die Switch 2 von Nintendo.

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinEs zeigt sich auch, dass Cyberpunk 2077 sich bis heute gut verkauft. Natürlich nicht so sensationell wie zu Start und die Verkaufspreise liegen auch auf deutlich geringerem Niveau als während der Corona-Pandemie, als die Spieler besonders viel Zeit zum Abtauchen in virtuelle Welten hatten. Beeindruckend ist das Ganze aber dennoch und für Anleger ergeben sich freundliche Aussichten für die weitere Zukunft.

Neue Projekte sind bei CD Projekt Red längst in der Pipeline. Dazu gehört ein neuer Eintrag in der schwer erfolgreichen Witcher-Reihe und natürlich auch ein neues Machwerk aus dem Cyberpunk-Universum. Zu hoffen ist, dass jenes in einem besseren Zustand erscheinen mag. Mit Hartnäckigkeit und viel Herzblut dürfte es aber gelungen sein, die Schmach aus der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Das spiegelt sich im Aktienkurs noch nicht ganz wider. Letztere notierte zum Wochenende bei noch immer eher übersichtlichen 54,90 Euro.

 

Verlässlich

 

CD Projekt Red hat sich seine Fehler längst eingestanden und das Unternehmen ist sich sehr bewusst darüber, Vertrauen verspielt zu haben. Solches wiederzugewinnen, ist ungleich schwieriger. Doch mit konstanten und vor allem kostenlosen Updates konnte das polnische Studio viele Fans wieder auf seine Seite ziehen. Dadurch hat das Unternehmen sich einen verlässlichen Umsatzbringer geschaffen und noch dazu beste Voraussetzungen, um auch in Zukunft hohe Absatzzahlen auf die Beine stellen zu können.

Gleichwohl wird der nächste großte Titel wohl noch eine Weile auf sich warten lassen. Wer bei „The Witcher 4“ mit einem Release im kommenden Jahr rechnet, darf schon als Optimist bezeichnet werden. Damit fehlt auch die Aussicht auf einen großen Impuls, welcher die CD Projekt Red wieder in deutlich höhere Gefilde bewegen könnte. Schaden kann es jedoch nicht, den Titel im Auge zu behalten, der dieser Tage bei den meisten Anlegern vermutlich wieder unter dem Radar segeln dürfte.

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06.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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