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Trotz sinkender Gewinne sind die Anleger zufrieden mit den Zahlen von Fraport und der Aktienkurs steigt

Fraport scheint sich wacker zu schlagen

NTG24 - Trotz sinkender Gewinne sind die Anleger zufrieden mit den Zahlen von Fraport und der Aktienkurs steigt

 

Die Flughafenbetreiberin Fraport hat in den letzten Jahren viel Geld in die Hand genommen, um die eigene Expansion voranzutreiben. Das hat zwar recht gut funktioniert, allerdings auch für einen hohen Schuldenberg von etwa acht Milliarden Euro gesorgt. Jener sorgt aufgrund von Zinsbelastungen für spürbare Konsequenzen in der Bilanz.

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Im Geschäftsbericht 2025 meldete Fraport (DE0005773303) zwar ein Ebitda von 1,44 Milliarden Euro, was einem neuen Rekord entspricht. Aufgrund von Abschreibungen und Zinsbelastungen ging der Nettogewinn allerdings um 6,7 Prozent auf 468 Millionen Euro zurück. Zudem teilte fas Unternehmen mit, dass die Passagierzahlen in Frankfurt noch immer unter dem Vor-Corona-Niveau lagen und sich daran auch dieses Jahr wohl nichts ändern wird.

 

 

 

An anderen Standorten war man erfolgreicher und führt die schwache Entwicklung in Deutschland im Wesentlichen auf hohe regulierte Standortkosten zurück. Daher kommt bei den Anlegern gut an, dass die Bundesregierung sich kürzlich darauf einigen konnte, die Ticketsteuer auf das Niveau von 2024 zu senken und damit im Sommer ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen.

Das sorgt für Zuversicht bei den Fraport-Aktionären und noch dazu ließ sich festhalten, dass die Erwartungen der Analysten trotz Rückgängen an der einen oder anderen Stelle übertroffen werden konnte. Unter dem Strich waren die Aktionäre daher zufrieden mit den Zahlen. Das sorgte für Auftrieb bei der Fraport-Aktie, die am Dienstag um 5,9 Prozent bis auf 75,85 Euro zulegen konnte.

 

Fraport will noch mehr

 

Das Betriebsergebnis von Fraport soll im laufenden Jahr weiter steigen und bei bis zu 1,5 Milliarden Euro liegen. Dass das Konzernergebnis derweil aufgrund steigender Abschreibungen und höherer Zinsen wohl auf 300 bis 400 Millionen Euro nachgeben könnte, scheint an der Börse niemanden zu stören. Im Fokus steht das Wachstumsversprechen, welches zumindest für das vergangene Jahr auch eingelöst werden konnte.

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18.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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