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Kurseinbruch bei Hornbach vor dem Bericht

Die Bären haben Hornbach vor den Zahlen für eine negative Überraschung positioniert

NTG24 - Kurseinbruch bei Hornbach vor dem Bericht

 

Hornbach wird am Mittwoch berichten und die Börse Frankfurt hat sich für eine Enttäuschung positioniert. Die Aktien haben seit Anfang August ein gutes Fünftel der Marktkapitalisierung verloren, nachdem die Dividende in Höhe von 2,40 Euro je Aktie ausgeschüttet wurde. 

Der Auftragseinbruch im Bausektor belastet inzwischen auch die Baumärkte. Primär trifft es die Bauzulieferer, die erheblich unter der Zurückhaltung in der Branche leiden. Immer mehr Bauunternehmen berichten, dass die Auftragslage bisher ausgezeichnet war und nun quasi über Nacht weggebrochen ist. Was zu erheblichen Ressourcenanpassungen führt. Konnten die Baugesellschaften bisher nicht genug Facharbeiter und Spezialisten einstellen und die Läger nicht voll genug bekommen, vollzieht man aktuell eine 180 Gradwende und hofft darauf, dass der Spuk schnell vorübergeht. 

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Doch die Pipeline ist trocken. Die Banken erleben seit Beginn des Zinserhöhungszyklus, dass die Nachfrage nach Hypotheken immer stärker zugeht. Inzwischen ist das Geschäft so ausgetrocknet, dass das Personal wo immer möglich in anderen Bereichen eingesetzt wird. Ein Zustand, der sich erst wieder ändern wird, wenn die Hypothekenzinsen wieder deutlich gesunken sind. Die Baubranche in Europa befindet sich daher entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Kontraktion.

 

Kurseinbruch bei Hornbach vor dem Bericht

 

Hornbach (DE0006083405) kommt bisher sogar noch gut weg. Denn das reine Geschäft mit Baumaterialien macht nur einen sehr kleinen Teil am Gesamtumsatz aus. Das Kerngeschäft richtet sich an Privatleute und kleine Handwerksbetriebe. Und gerade die privaten Haushalte spüren aktuell die Konjunkturschwäche weniger stark, wenngleich die harsch gestiegene Inflation auch hier zu einer erzwungenen Konsumzurückhaltung und höheren Sparquoten geführt hat. Entsprechend musste die Baumarktkette vor wenigen Tagen die Anleger auf eine neue Prognose für das laufende Geschäftsjahr einstimmen. 

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeStatt einer Umsatzstagnation kündigte Hornbach nun eine Kontraktion an. Im 1. Halbjahr konnte man den Umsatz auf vorläufiger Basis noch fast stabil bei 3,44 Mrd. Euro (-0,6 %) halten, aber das „bereinigte“ Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) brach um ein Fünftel auf 221 Mio. Euro ein. Ausgehend von dem Status Quo, der am Mittwoch im Detail vorgestellt wird, stimmte man die Anleger nun für das Gesamtjahr auf eine Umsatzkontraktion und einen Einbruch des „bereinigten“ EBIT um -10 % bis -25 % ein. Bisher lag die Prognose bei einem Rückgang um -5 % bis -15 %.

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26.09.2023 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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