Die A-Klasse von Mercedes-Benz scheint doch noch eine Zukunft zu haben und es wird schon über die nächste Generation spekuliert
Mercedes-Benz hat in Zukunft wohl doch auch etwas für Einsteiger zu bieten
Bis vor wenigen Jahren stand bei Mercedes-Benz der Kurs voll und ganz auf Luxus. Der Autobauer erfreute sich selbst und die Aktionäre mit immer höheren Margen und wollte darauf immer weiter aufbauen. Die weniger margenstarken Modelle sollten da schon dem Rotstift zum Opfer fallen, insbesondere die A-Klasse.
Letztere sollte eigentlich in diesem Jahr ohne einen Nachfolger auslaufen. Nachdem Mercedes-Benz (DE0007100000) allerdings mit teils massiven Absatzrückgängen und schwachen Margen zu kämpfen hatte, verabschiedete der Konzern sich von seiner reinen Luxusstrategie wieder. Im Zuge dessen bleibt auch die A-Klasse im Portfolio und sie könnte in nicht allzu ferner Zukunft sogar einen Nachfolger spendiert bekommen.
Das will zumindest die „Automobilwoche“ in Erfahrung gebracht haben. Unter Verweis auf Angaben von Entwicklungschef Jörg Burzer berichtete das Blatt kürzlich, dass die nächste Generation der A-Klasse wohl ab dem Jahr 2028 auf Basis der MMA-Plattform gebraut werden soll. Sie soll dann weiterhin zusammen mit CLA und den SUV-Modellen GLA und GLB den (einigermaßen) bezahlbaren Einstieg in die prestigeträchtige Welt von Mercedes-Benz bieten.
Einer offiziellen Ankündigung kommt das Ganze freilich noch nicht gleich. Dass die A-Klasse grundsätzlich doch noch bleiben wird, wurde aber schon vor einer Weile kommuniziert. Der Aktie verhilft das nicht zu neuem Rückenwind, doch grundsätzlich werden einige Anpassungen bei der Strategie an den Märkten positiv gewertet. Nicht ohne Grund konnte die Mercedes-Benz-Aktie seit Herbst um rund 15 Prozent bis auf 58,36 Euro zu Handelsschluss am Dienstag zulegen.
Mercedes-Benz kämpft ums Volumen
Im Ringen um wieder hübschere Absatzzahlen könnte Modellen wie der A-Klasse in Zukunft noch eine größere Bedeutung zukommen. Mercedes-Benz sichert sich mit solchen Fahrzeugen zumindest die Chance, auch Zielgruppen abseits der besonders gut betuchten Autofahrerinnen und Autofahrer für sich zu gewinnen. Dazu gehört auch der bescheidene Autor dieser Zeilen, der grundsätzlich sehr gerne Mercedes fährt, dem das Bedürfnis für Luxusfunktionen und Leistung über die A-Klasse hinaus aber vollständig abhandenkommt. Wie verbreitet ein solches Kundenprofil sein mag, sei dahingestellt.
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11.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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