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Analysten sehen großes Potenzial im chinesischen Haushaltswarenkonzern Midea, der auf den Spuren von Siemens unterwegs sein könnte

Entwickelt sich bei Midea der nächste Industriegigant?

NTG24 - Analysten sehen großes Potenzial im chinesischen Haushaltswarenkonzern Midea, der auf den Spuren von Siemens unterwegs sein könnte

 

Hierzulande dürfte Midea gerade Hochkonjunktur haben, denn die Hitzewelle treibt in Deutschland, wo Klimaanlagen in Mietwohnungen noch immer eine Ausnahmeerscheinung sind, die Nachfrage nach der populären PortaSplit in die Höhe. Doch auch anderswo ist der Konzern erfolgreich und Analysten erkennen für die Zukunft ein großes Potenzial.

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Die US-Bank JPMorgan vermutet Midea (CNE100006M58) derzeit an einem Scheideweg. Dabei könnte der chinesische Konzern in einem optimistischen Szenario eine ähnliche Entwicklung wie Siemens vor sich haben. Vom Anbieter für Haushaltsgeräte könnte also ein waschechter Industriegigant erwachsen. In diesem Fall sehen die Analysten gute Chancen dafür, dass die Marktkapitalisierung sich bis zum Jahr 2030 verdoppeln dürfte.

Das wäre natürlich auch für Anleger interessant, die in diesem Falle rein rechnerisch eine Kursverdopplung feiern könnten. Schon bisher zeigt die Midea-Aktie sich recht fest. Am Dienstag sorgte eine allgemein schwache Stimmung an den asiatischen Märkten zwar für Gegenwind und es ging hierzulande im frühen Handel um 3,7 Prozent auf 9,01 Euro in Richtung Süden. Dort angekommen notiert der Titel aber noch gut neun Prozent höher als vor einem Jahr.

 

Midea: Hopp oder top?

 

Allerdings beschreiben die Börsenprofis in ihrer Analyse auch ein negatives Szenario, in welchem sich Midea eher nach dem Vorbild des japanischen Konzerns Panasonic entwickeln könnte. Das bedeutet ein solides, aber nicht spektakuläres Wachstum. Als Aufwärtspotenzial werden selbst in diesem Fall noch respektable 25 Prozent bis 2030 erwartet. Selbst bei ungünstigen Entwicklungen rechnet JPMorgan also letztlich mit Wachstum.

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Das Geschäftsmodell von Midea mag in Zeiten von KI-Boom und Margenexplosionen bei Chips etwas langweilig wirken. Genau darin verbirgt sich aber auch eine gewisse Stärke. Das Geschäft mit Waschmaschinen, Kühlschränken und Backöfen ist weitgehend krisensicher. Die kaum noch zu leugnenden Effekte des Klimawandels dürften zudem dafür sorgen, dass der Marktführer im Bereich Klimaanlagen ebenfalls genug zu tun bekommt.

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24.06.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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