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Mitarbeiter von Samsung fordern höhere Löhne und stimmten nun für einen Streik im Mai, der auch die Chipproduktion treffen dürfte

Samsung strebt weiterhin eine einvernehmliche Lösungen mit den Angestellten an

NTG24 - Mitarbeiter von Samsung fordern höhere Löhne und stimmten nun für einen Streik im Mai, der auch die Chipproduktion treffen dürfte

 

Samsung profitierte zuletzt schwer von einem rasanten Anstieg bei der Nachfrage nach Speicherchips. Im Februar ließ das Unternehmen wissen, mit der Massenfertigung von HBM4-Speicher begonnen zu haben, der in der nächsten Generation von KI-Beschleunigern zum Einsatz kommt. Doch nun könnte dem Konzern zunächst ein Dämpfer bevorstehen.

Ein Bündnis von insgesamt drei Gewerkschaften fordert von Samsung (US7960508882) Lohnerhöhungen von sieben Prozent und zusätzlich die Aufhebung der Obergrenze für Boni sowie ein leistungsorientiertes Prämiensystem ein. Da man mit diesen Forderungen bislang keinen Erfolg hatte, wurde nun über einen Streik im Mai abgestimmt. Daran beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben 66.000 der rund 90.000 Mitglieder. Die Zustimmung fiel mit 93,1 Prozent überwältigend aus.

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Wann der Streik nun kommen mag und wie lange er dauern wird, ist noch offen. Da jedoch Samsung Electronics bestreikt werden soll, dürfte der Arbeitskampf sich auch auf die Chipproduktion und damit das aktuelle Zugpferd des gigantischen Konzerns auswirken. Allerdings will Samsung weiterhin eine einvernehmliche Einigung erzielen, womit der Streik vielleicht noch abgewendet werden könnte.

Die Anleger ließen sich nicht weiter aus der Ruhe bringen. Zwar gab die Samsung-Aktie am Mittwoch um 3,8 Prozent auf 200.500 Won nach, was aber im Rahmen normaler Schwankungen liegt. Seit dem Ausbruch des Irankriegs, durch den auch bei der Chipproduktion die Kosten tendenziell steigen, macht sich mehr Unruhe bemerkbar. Bisher hält die Aussicht auf einen anhaltenden KI-Boom den Aufwärtstrend aber am Leben.

 

Schlechte Verhandlungsposition für Samsung?

 

Das Chipgeschäft beschert Samsung weiterhin sprudelnde Gewinne, was die Konzernführung bei der Verhandlung mit Gewerkschaften in eine etwas ungünstige Lage versetzt. Denn die Arbeitnehmer fragen sich natürlich, warum von den Rekordgewinnen mit Speicherchips nicht mehr auch bei ihnen ankommen soll. Eine Einigung könnte das Unternehmen teuer zu stehen kommen, doch Streiks könnten vielleicht sogar noch schmerzhafter werden.

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19.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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