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Die Konkurrenz scheint für eine Übernahme von Puma bereits Schlange zu stehen

Gerüchte bescheren der Puma-Aktie einen unverhofften Kurssprung

NTG24 - Die Konkurrenz scheint für eine Übernahme von Puma bereits Schlange zu stehen

 

Trotz Wechsels in der Chefetage und wenigstens Versprechen, dass es in Zukunft wieder besser laufen wird, sah die Aktie von Puma in den letzten Wochen weiterhin kein Land. Stattdessen ging es immer tiefer mit dem Papier und zwischenzeitlich wurde schon ein neues 10-Jahres-Tief auf die Beine gestellt. Auf fundamentaler Seite bleiben diverse Zweifel bestehen, doch die Gerüchteküche sorgte am Donnerstag dafür, dass es dennoch im hohen Tempo aufwärts ging.

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Verantwortlich dafür war ein Bericht der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ laut dem bei Puma (DE0006969603) wohl eine wahre Übernahmeschlacht anstehen könnte. Anta Sports aus China soll demnach bereits eine konkrete Offerte in Erwägung gezogen haben. Das wäre für sich nur ein weiteres von vielen Übernahmegerüchten im laufenden Jahr. Interessant wird es aber mit Blick darauf, dass wohl auch andere Player ein Auge auf Puma geworfen haben sollen.

Auch Lin Ning scheint mit im Rennen zu sein und in Japan hat Asics den Spekulationen zufolge Pläne für eine mögliche Übernahme ausgeheckt. Konkrete Gebote sind bislang nicht durchgesickert und es bleibt wohl abzuwarten, ob die Gerüchte sich auch bestätigen mögen. Im besten Fall könnten die drei potenziellen Interessenten sich aber munter überbieten, damit den Kurs der Puma-Aktie vor sich hertreiben und den Aktionären einen großen Gefallen tun.

 

Puma in der Hand der Pinault-Familie

 

Dass ein im Vergleich zu den letzten Schlusskursen hohes Gebot vonnöten sein dürfte, gilt als ausgemachte Sache. Denn vor einigen Wochen signalisierte die Milliardärsfamilie Pinault, die rund 30 Prozent an Puma hält, grundsätzlich Verkaufsbereitschaft. Allerdings waren da die Kurse schon nicht hoch genug, um diesen Plan weiterzuverfolgen und sie gingen seither noch weiter in die Tiefe. Anta oder wer auch immer Puma kaufen möchte, wird also einigermaßen tief in die Tasche greifen müssen.

Eben deshalb rechneten sich die Aktionäre schon mal frische Chancen aus und befördertendie Puma-Aktie am Donnerstag um fast 16 Prozent auf 19,78 Euro in die Höhe. Das ist der höchste Schlusskurs seit rund einem Monat und es wird schon fast wieder das Kursniveau aus den Sommermonaten erreicht. Im Juli sprach Kollege Mikey Fritz eine spekulative Kaufempfehlung für Puma aus. Bestätigen sich die derzeitigen Gerüchte, könnte sich ein Kauf zum damaligen Zeitpunkt trotz zwischenzeitlicher Abschläge noch auszahlen.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeAllerdings haben Anleger es nun nicht mehr nur mit Annahmen über fundamentale Entwicklungen und den weiteren Zustand von Konsumlaune und Konjunktur zu tun. Gemunkelt wird mal wieder über eine mögliche Fusion, was durchaus auch in einer Enttäuschung enden könnte. Als Übernahmegerüchte aus dem September sich in Wohlgefallen auflösten, stürzte die Puma-Aktie recht schnell um rund 30 Prozent in Richtung Süden. Über solche Risiken sollten Anleger sich im Klaren sein.

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29.11.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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