Wolf Harlander: 42 Grad
Sonne, Hitze, Tod
Jetzt hat sich der Journalist und Autor Wolf Harlander der Problematik in einem äußerst spannenden Thriller genähert.
Jahrhundertsommer in Deutschland. Alle freuen sich über schönes Wetter und Sonnenstunden wie in Südeuropa, Freibäder sind überfüllt. Doch die Uhr tickt. Plötzlich ist die Wasserversorgung nicht mehr gewährleistet, Flüsse trocknen aus, Brunnen versiegen. Von jetzt auf gleich müssen Atomkraftwerke abgeschaltet werden und Waldbrände geraten total außer Kontrolle. Wassermangel setzt der Arbeit der Feuerwehren schnell zu, sie sind zusehends machtlos. In ganz Europa fliehen Menschen in Regionen, in denen das mittlerweile wertvollste Gut der Welt noch ausreichend vorhanden vermutet wird: Wasser. Kollabierender Verkehr, marodierende Banden, Plünderungen, die ganze Klaviatur einer nicht einzudämmenden Katastrophe.
Unabhängig davon machen eine IT-Spezialistin aus Dänemark und ein Hydrologe aus Deutschland noch eine ganz andere Entdeckung und geraten ins Fadenkreuz skrupelloser Verbrecher, die anscheinend unter dem Schutz einer Weltmacht operieren...
Das Buch 42 Grad will keine große Literatur sein. Es ist ein Thriller, geschrieben wie ein Drehbuch, rasant, schnell, sehr facettenreich, mit einigen überraschenden Wendungen. Es ist sauber recherchiert und zeigt, was im Falle einer Klimakatastrophe alles passieren könnte.
20.07.2020 - Thomas Schmitz - schmitz@schmitzbuch.de
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