als .pdf Datei herunterladen

Enel schraubt seine Investitionspläne deutlich in die Höhe, will die Gewinne steigern und auch den Aktionären etwas bieten

Größere Ambitionen seitens Enel kommen gut an bei den Börsianern

NTG24 - Enel schraubt seine Investitionspläne deutlich in die Höhe, will die Gewinne steigern und auch den Aktionären etwas bieten

 

Der italienische Energiekonzern Enel entwickelte sich in den letzten Jahren bereits hervorragend und der Aktienkurs verbesserte sich im Jahresvergleich um rund 40 Prozent. Knapp unterhalb der 10-Euro-Linie kam die Rallye allerdings zum Stehen. Mancher Anleger erhoffte sich vielleicht etwas größere Zukunftsambitionen, welche nun vorgelegt wurden.

Anzeige:

Banner Zürcher Börsenbriefe Sonderaktion 4

 

Wie Enel (IT0003128367) am Montag ankündigte, sollen bis zum Jahr 2028 satte 53 Milliarden Euro in Investitionen fließen, hauptsächlich in Europa und Nordamerika. Das sind etwa zehn Milliarden Euro mehr als in den bisherigen Plänen. Angedacht ist ein noch massiverer Ausbau bei Stromerzeugung und Vertrieb mit einem klaren Fokus auf erneuerbare Energien. Etwa die Hälfte der Gelder soll in die Modernisierung von Stromnetzen fließen.

Recht bewusst setzt Enel auf Märkte, die nach Ansicht des Managements über ein stabiles regulatorisches Umfeld verfügen. Die Schwerpunkte sollen daher auf etablierte Märkte in Europa und ausgewählte US-Bundesstaaten gelegt werden. Das steht ein wenig im Kontrast zu den vergangenen Jahrzehnten, als der italienische Versorge vor allem in Lateinamerika investierte.

 

Enel rechnet mit höheren Gewinnen

 

Natürlich sollen die Investitionen nicht nur aus Spaß an der Freude geschehen, sondern Enel auch zu deutlich höheren Gewinnen verhelfen. In Aussicht gestellt wird bis zum Jahr 2028 ein Gewinn je Aktie in Höhe von 0,80 bis 0,82 Euro. Für das vergangenen Jahr wird noch mit deutlich niedrigeren 0,69 Euro gerechnet. Der Aufwärtstrend soll sich auch für die Anteilseigner auszahlen, denen eine jährliche Erhöhung der Dividende um sechs Prozent versprochen wird.

Anzeige:

Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDie neuen Pläne kommen an den Märkten gut an. Zwar gelang der Enel-Aktie am Montag noch kein Ausbruch über die 10-Euro-Marke. Immerhin konnten aber vorherige Gewinnmitnahmen mit Aufschlägen von 6,8 Prozent egalisiert werden. Der Kurs landete zu Handelsschluss bei 9,70 Euro und damit nur knapp unter dem Anfang Februar etablierten 52-Wochen-Hoch in Höhe von 9,77 Euro. Die Bullen scheinen wieder Blut geleckt zu haben.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen und unverbindlichen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

Enel-Aktie: Kaufen oder verkaufen?

 

Die neuesten Enel-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Enel-Aktionäre. Lohnt sich aktuell ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen?

Konkrete Empfehlungen zu Enel - hier weiterlesen...

 

25.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

Auf Twitter teilen     Auf Facebook teilen


Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.








Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)