Maue Studienergebnisse sorgen für den nächsten Kurssturz bei Novo Nordisk
Die Aktionäre bleiben bei Novo Nordisk auf dem Rückzug
Die Erwartungen der Anleger bei Novo Nordisk haben sich in den letzten Monaten bereits merklich reduziert. Dafür verantwortlich sind zu weiten Teilen Enttäuschungen rund um den Wirkstoff CagriSema, was die Hoffnungen auf neue Durchbrüche bei Abnehmmedikamenten merklich dämpfte. Nun erfährt der dänische Konzern bei einem anderen Projekt einen herben Rückschlag.
Am Freitag gab Novo Nordisk (DK0062498333) ein Update zur ZEUS-Studie, welche sich mit dem Herz-Kreislauf-Wirkstoff Ziltivekimab beschäftigt. Damit soll bei Patienten mit bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Nierenleiden und erhöhten Entzündungswerten das Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte und Herztod verringert werden. Allerdings konnte der primäre Endpunkt nicht erreicht werden.
Zwar laufen noch weitere Studien, doch die Analysten von BMO rechnen nicht damit, dass es dadurch noch erfreuliche Neuigkeiten geben wird. Auch die Anleger zeigten sich bitter enttäuscht. Die Novo Nordisk-Aktie fiel am Freitag um 8,5 Prozent auf nur noch 40,90 Euro zurück. Seit den Höchstständen vor rund zwei Jahren hat der Titel bereits um knapp 70 Prozent an Wert verloren.
Novo Nordisk dürfte durch das Ganze ein Umsatzpotenzial im Milliardenbereich flöten gehen. Das ist zwar noch lange kein Todesurteil. Es schmerzt die Aktionäre aber besonders in Zeiten, in denen es auch ansonsten nur wenige Lichtblicke zu geben scheint. Umso genauer werden die Märkte nun auf die Zahlen achten, welche für den kommenden Mittwoch erwartet werden.
Novo Nordisk braucht gute Neuigkeiten
Mehr denn je braucht Novo Nordisk positive Impulse, um etwas über die jüngsten Rückschläge hinwegtrösten zu können. Völlig ausgeschlossen ist es nicht, dass es solche noch in dieser Woche zu sehen geben wird. Es wäre allerdings schon ein Stück weit eine Überraschung. Die Neuigkeiten der letzten Wochen und Monate lassen momentan eher nicht auf ein besonders gutes Abschneiden im letzten Quartal schließen. Im Sinne der Anleger sei an dieser Stelle aber darauf gehofft, dass dieser Eindruck mich trügt.
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03.08.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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