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Das Schlimmste kommt noch

100 Jahre Charles Bukowski

 

Die einen halten ihn für einen genialen Schriftsteller, die anderen verachten seine Romane als Schund und Dreck. Seine Bücher allerdings haben heute Weltruhm: Der Mann mit der Ledertasche, Das Liebesleben der Hyänen, Fuck Machine oder Gedichte, die einer schrieb, bevor er im achten Stock aus dem Fenster sprang beleuchten ein Amerika, das niemand (auch die Amerikaner nicht) gerne sehen möchte. Egal was man von Charles Bukowski hält, wenn man wissen möchte, wie er wurde was er war, dann ließt man am besten Das Schlimmste kommt noch, seine Kindheits- und Jugenderinnerungen, die im Untertitel oder Fast eine Jugend heißen.

 

Alkohol und Literatur

 

In der Schule wurde der vor 100 Jahren in Andernach am Rhein geborene Bukowski immer nur »Sauerkrautfresser« genannt. Dort lernte er schnell, dass man sich im wahrsten Sinne des Wortes durchschlagen muss, wenn man nicht selbst untergehen möchte. Schon als Kind ein Außenseiter, fand er früh Halt bei Alkohol und Literatur. Unzählige schlechtbezahlte Jobs und ein Leben in billigen Absteigen, erste Short Story mit 24, lebensgefährliche Magenblutung mit 35. Erst mit 50 konnte er vom Schreiben leben Das Schlimmste kommt noch ist eine schonungslose Abrechnung mit seinem brutalen Vater, ein Spiegel der amerikanischen Unterschicht der 1920er und 1930er Jahre und ein Werk, das auch nach 40 Jahren immer noch unter die Haut geht. Ein moderner Klassiker.

 

03.09.2020 - Thomas Schmitz - schmitz@schmitzbuch.de

 






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