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Michelin kündigt den größten Aktienrückkauf der Unternehmensgeschichte an und schickt die Aktie damit in die Höhe

Darauf haben die Aktionäre von Michelin gewartet

NTG24 - Michelin kündigt den größten Aktienrückkauf der Unternehmensgeschichte an und schickt die Aktie damit in die Höhe

 

Im vergangenen Jahr blickte der französische Reifenhersteller Michelin auf einen freien Cashflow von satten 2,1 Milliarden Euro. Das weckte Begehrlichkeiten und es kam die Frage auf, wofür das ganze Geld eigentlich genutzt werden sollte. Nun lieferten die Verantwortlichen die Antwort darauf, welche den Anteilseignern hervorragend zu gefallen scheint.

Zum einen will Michelin (FR001400AJ45) etwa eine Milliarde Euro in drei bereits angekündigte Übernahmen aus dem Bereich Polymerverbundstoffe stecken. Damit stellt das Unternehmen sich breiter auf, was von Analysten als der richtige Schritt angesehen wird. Konkrete Details zu einzelnen Transaktionen teilte man jedoch nicht mit. Lediglich die gesamte Investitionssumme wurde thematisiert.

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Mehr ins Detail ging Michelin bezüglich eines neuerlichen Programms zum Rückkauf eigener Aktien. Jenes soll noch in diesem Jahr anlaufen und bis 2028 vorangetrieben werden. Bis zu zwei Milliarden Euro sind dafür vorgesehen. Laut Finanzchef Yves Chapot behält man sich aber auch vor, bei Bedarf finanziellen Spielraum für größere Transaktionen zu bewahren. Das ist typisches Börsensprech dafür, dass die Rückkäufe im Zweifle wieder für Übernahmen zurückgefahren werden könnten.

An dieser kleinen Einschränkung störten die Märkte sich am gestrigen Donnerstag jedoch nicht weiter. Die Analysten von Citi feierten das noch größer als erhoffte Volumen für Aktienrückkäufe und die Michelin-Aktie reagierte zunächst mit Aufschlägen von 5,8 Prozent. Im späteren Handel dämpfte die schlechte Stimmung an den Märkten den Aufstieg allerdings auch wieder und die Aufschläge lösten sich weitgehend in Luft auf.

 

Michelin geht voran

 

Die aktuell größte Freude, vielleicht sogar Erleichterung, besteht darin, dass Michelin seinen hohen Cashflow zum Einsatz bringt und die Aktionäre dabei nicht übersieht. In Aussicht gestellt werden sowohl großzügige Ausschüttungen als auch neue Wachstumsimpulse. Damit bereitet der Konzern für die eigene Aktie einen guten Boden, aus dem noch der eine oder andere Aufwärtstrend sprießen könnte.

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13.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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