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Mit einem neuen Großauftrag kann Rheinmetall wieder punkten und der Aktienkurs macht sich auf in Richtung Norden

Kann Rheinmetall die jüngsten Enttäuschungen verdauen?

NTG24 - Mit einem neuen Großauftrag kann Rheinmetall wieder punkten und der Aktienkurs macht sich auf in Richtung Norden

 

Der Verlust des milliardenschweren F126-Fregattenprojekts schmerzte die Anleger von Rheinmetall sehr und der Aktienkurs glitt kürzlich zum ersten Mal seit Langem unter die Marke von 1.000 Euro. Verbunden war damit letztlich die Befürchtung, dass die Auftragsflut eingepreist ist und zudem die Erkenntnis, dass nicht jeder Auftrag auch in Stein gemeißelt ist.

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Mit etwas Abstand scheinen die Börsianer aber wieder die Qualitäten und Wachstumschancen bei Rheinmetall (DE0007030009) zu erkennen. Dabei hilft es auch weiter, dass im Ukraine-Krieg weitere Eskalationen zu beobachten waren. Noch handfester ist der anhaltende Trend zur Aufrüstung in Europa aber bei konkreten Aufträgen. Einen eben solchen meldete Rheinmetall am gestrigen Donnerstag.

 

 

 

Viele Details nannte der Rüstungskonzern dazu nicht. Bekanntgegeben wurde lediglich, dass ein internationaler Kunde vier Flugabwehrsysteme des Typs Skynex orderte. Der Auftragswert soll sich auf mehrere hundert Millionen Euro belaufen. Eine genaue Zahl wurde jedoch nicht genannt. Der Start der Auslieferungen ist 21 Monate nach Vertragsunterzeichnung angesetzt. Dann sollen in einem Abstand von sechs Monaten weitere Batterien geliefert werden.

Der Auftrag reicht zwar noch nicht aus, um das weggefallene F126-Projekt zu kompensieren. Dennoch zeigten die Anleger sich angetan und die Rheinmetall-Aktie konnte gestern um 6,1 Prozent auf 1.115 Euro zulegen. Vollkommen zu recht gehen die Börsianer davon aus, dass es nicht der letzte Auftragseingang in dieser Größenordnung gewesen sein dürfte.

 

Rheinmetall: Zurück zu alter Stärke?

 

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Werbebanner EMH PM TradeAm Wachstumstrend im Rüstungssektor hat sich zu keinem Zeitpunkt etwas geändert. Ab und zu brauchen die Anleger aber wohl eine Bestätigung dafür, dass die Nachfrage nicht nachlässt. Solange Rheinmetall damit regelmäßig dienen kann, steht der Rückkehr in höhere Kursgefilde grundsätzlich nichts im Wege. Abhängig bleibt die Erholung aber auch von geopolitischen Entwicklungen und natürlich auch davon, ob vielleicht noch andere Projekte platzen könnten. Trotz des zunehmenden Tempos bei der Aufrüstung in Europa bleiben daher stets Risiken für Anleger vorhanden.

 

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03.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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