Telekom strebt Mehrheit bei T-Mobile US an

Kurz- und mittelfristige Chancen bei der Telekom

 

Das passt wie die Faust aufs Auge. Nachdem die Deutsche Telekom es endlich, nach vielen Jahren und Anläufen, geschafft hat, im US-Mobilfunkmarkt mit T-Mobile US eine bedeutende Grösse zu werden, dient der zweitgrösste Aktionär ein grosses Aktienpaket an. 

Durch das WeWork-Debakel steht Softbank unter erheblichem Druck. Masayoshi Son hat am Technologiemarkt alle Höhen und Tiefen gesehen und weiss genau, was er jetzt machen muss, um sein Imperium zu schützen. Die Beteiligungen an reifen Tech-Unternehmen, deren Bewertungspotenziale nur noch durchschnittlich sind, werden verkauft und so genügend Liquidität aufgebaut, um die jungen, aussichtsreichen Projekte sicher durch die Krise bringen. Insofern überraschen die Gespräche zwischen der Deutschen Telekom und Softbank auch nicht weiter. 

Die Deutsche Telekom strebt eine Beteiligung von mehr als 50 % an. Softbank will einen bedeutenden Teil seines Aktienpakets abgeben, aber nicht das Gesamte. Die Deutsche Telekom hält heute an dem gerade mit Sprint fusionierten Mobilfunkanbieter T-Mobile US insgesamt 44 % der Aktien, sodass schon ein kleineres Aktienpaket ausreichen würde, um die einfache Mehrheit zu erlangen und die Tochter in der Bilanz konsolidieren zu können. Softbank hält aktuell 24 % der T-Mobile US Aktien. 

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