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TKMS angelt sich einen historischen Auftrag aus Kanada und stellt sich damit über Jahre hinweg stabil auf

Sprudelnde Gewinne bei TKMS voraus

NTG24 - TKMS angelt sich einen historischen Auftrag aus Kanada und stellt sich damit über Jahre hinweg stabil auf

 

Die USA fallen vor allem mit giftigen Tönen gegenüber Europa auf, doch mit Kanada gibt es auch noch einen verlässlichen Partner jenseits des Atlantiks. Eben jener hat sich nun für ein deutsches Unternehmen bei einem neuen U-Boot-Auftrag entschieden. Der kanadische Premierminister Mark Carney bestätigte das Ganze, nur kurz nachdem darüber kanadische Medien berichteten.

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Mittlerweile gab auch TKMS (DE000TKMS001) eine entsprechende Meldung heraus. Gefragt sind insgesamt zwölf U-Boote des Typs 212CD, die zuvor Deutschland und Norwegen für eine gemeinsame Nutzung entwickelt hatten. Kanada steigt nun als dritter Partner ein. Keine Angaben wurden zum Auftragsvolumen gemacht. Medienberichten zufolge könnten es inklusive Wartung und Betrieb um ein Volumen von umgerechnet 60 Milliarden Euro in den nächsten Jahrzehnten gehen.

Ziemlich sicher lässt sich schon jetzt davon ausgehen, dass TKMS sich einen Rekordauftrag geangelt haben dürfte, was die weiteren Aussichten freilich in einem vollkommen anderen Licht erscheinen lässt. Die Aktie reagierte darauf bereits am Montag, als die ersten Berichte über das Thema auftauchten. Verbucht werden konnte ein Kurssprung um gut elf Prozent bis auf 93,30 Euro.

 

TKMS erfreut die Regierung

 

Große Zuversicht entsteht nicht nur bei den Aktionären, sondern auch in der Politik. Zufrieden zeigte sich Bundeskanzler Friedrich Merz, welcher von einem strategischen Vorhaben sprach, das Kanada, Deutschland und Norwegen über Jahrzehnte verbinden werde. Außerdem setzte Kanada vor dem Nato-Treffen ein starkes Zeichen der transatlantischen Kooperation. Verteidigungsminister Boris Pistorius versprach derweil, dass man gemeinsam die „weltweit größte und modernde konventionelle U-Boot-Flotte“ aufbauen werde.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeFür die deutsche Wirtschaft dürfte sich der Auftrag ebenfalls aufzahlen. Sämtliche U-Boote sollen in Deutschland gebaut werden. Bis zu 1.500 neue Arbeitsplätze könnten dafür laut TKMS in Kiel und Wismar entstehen. Damit würde der Konzern seine bisherige Belegschaft um rund 15 Prozent aufstocken, was die Dimension der Order recht gut unterstreicht. Vollkommen zu Recht herrscht da Aufbruchstimmung bei Unternehmen und Aktionären.

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08.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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