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Fang Fang - Wuhan Diary - Tagebuch aus einer gesperrten Stadt

Das Buch, über das die ganze Welt spricht

 

Gerade jetzt, wo die Abschottung einer deutschen Region zumindest diskutiert wird, wo die gesamte deutsche Bevölkerung mit Spannung auf das schaut, was in Ostwestfalen-Lippe gerade passiert, sind die Tagebuchaufzeichnungen aus einer isolierten Stadt, geschrieben von eine der bedeutendsten Schriftstellerin des Reiches der Mitte wichtiger denn je.

Seit ihrem zweiten Lebensjahr lebt Fang Fang in der chinesischen Mega-City Wuhan. In der Region leben über zehn Millionen Menschen. Am 23. Januar verhängte die Regierung in Peking wegen der Lungenkrankheit Covid 19 eine totale Ausgangssperre. Die Stadt wurde für insgesamt 76 Tage abgeriegelt. Zwei Tage später, unmittelbar nach der Abschottung, begann die 64jährige Fang Fang Tagebuch zu schreiben. 60 Einträge hat sie verfasst, einige wurden zensiert, die meisten konnte sie allerdings im Internet veröffentlichen, wo sich die Texte bei vier Millionen Followern rasend schnell verbreiteten. Wie lebt es sich, eingesperrt in einer Stadt? Wie funktioniert Alltag? Wie geht man mit den all den Unsicherheiten um? Wie mit der Angst? Wie reagieren Menschen, die immer ‚dünnhäutiger’ werden? Fang Fang spricht über die Untätigkeit der Behörden, über Beamtenwillkür, dem Leid der Menschen, aber auch über Hilfsbereitschaft unter Nachbarn. Erst bewundert, gilt die kritische Stimme Fang Fang jetzt in ihrer Heimat als Verräterin.

Vor wenigen Tagen ist ihr Wuhan Diary auf Deutsch bei Hoffman&Campe erschienen.

 

21.06.2020 - Thomas Schmitz - schmitz@schmitzbuch.de

 






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