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Die Apple Vision Pro liegt offenbar noch immer wie Blei in den Regalen und nun stehen wohl weitere harte Einschnitte an

Die nächste Revolution von Apple ging gründlich in die Hose

NTG24 - Die Apple Vision Pro liegt offenbar noch immer wie Blei in den Regalen und nun stehen wohl weitere harte Einschnitte an

 

Vor zweieinhalb Jahren kündigte Apple die Vision Pro erstmals an und wollte damit eine Revolution bei VR-Brillen Spatial Computing auslösen. Versprochen wurde in Hochglanz-Werbefilmchen eine Zukunft, in der die Menschen ganz selbstverständlich mit der Brille im futuristischen Design durch die Gegen laufen oder in der U-Bahn sitzen würden. Eingetreten ist davon bisher exakt nichts.

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Die Liste der Kritikpunkte an der Vision Pro fallen lang aus. Technologisch ist es zwar durchaus beeindruckend, was die Ingenieure von Apple (US0378331005) auf die Beine gestellt haben. Doch der Preis von hierzulande 3.700 Euro schreckt bereits die meisten Nutzer ab. Wer sich das Ganze dennoch leisten kann, klagt unter anderem über armselige Akkulaufzeiten, das hohe Gewicht und einen verbesserungswürdigen Tragekomfort.

Laut einem Bericht der „Financial Times“ fallen die Absatzzahlen der Vision Pro wohl derart gering aus, dass Apple Produktion und Marketing nun drastisch zurückzufahren gedenkt. 2026 sollen 95 Prozent weniger in Werbung gesteckt werden. Zudem soll die Produktion wohl weiter gedrosselt werden. In der Vergangenheit wurde bereits die Fertigung beim chinesischen Partner Luxshare vollständig eingestellt.

 

 

 

Marktforschern zufolge konnte Apple im Weihnachtsgeschäft weltweit gerade einmal 45.000 Einheiten seines Geräts absetzen, welches schon bei der ersten Präsentation als alles außer einer VR-Brille bezeichnet werden sollte. Die aus den schwachen Verkaufszahlen resultierende Nutzerbasis nimmt den Entwicklern jegliche Motivation, spezielle Apps zu entwickeln, was das Kaufinteresse weiter sinken lassen dürfte.

 

Apple wird weiter vom iPhone getragen

 

Gerüchten zufolge plant Apple wohl noch mit einer günstigeren Variante der Vision Pro, der dann vielleicht größere Erfolge beschert sein werden. Für den Moment lässt sich aber festhalten, dass die Einführung einer neuen Produktkategorie spektakulär gescheitert ist. Die Apple-Aktie hält sich dennoch wacker und nur knapp unter ihrem Allzeit-Hoch. Zu verdanken ist dies klassischen Kategorien. Insbesondere das iPhone 17 fand viele zufriedene Käufer und sorgte stellenweise für neue Rekordzahlen. Damit in der Hinterhand kann sich Apple den einen oder anderen Fehltritt letztlich erlauben.

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02.01.2026 - Christian Teitscheid

Unterschrift - Christian Teitscheid

 

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