Teurer Arbeitsspeicher macht sich auch bei Apple bemerkbar und führt zu Einschränkungen bei der Produktauswahl
Die Einschläge kommen nun auch bei Apple näher
In den letzten Quartalszahlen zeigte sich Apple ob der Speicherkrise noch einigermaßen selbstbewusst. Aufgefangen werden konnten explodierende Preise für entsprechende Chips durch entsprechende Lagerkapazitäten und auch durch die für gewöhnlich üppigen Margen. Doch bemerkbar macht sich die Ausgangslage immer mehr.
Wie das Portal „ComputerBase“ berichtet, hat Apple (US0378331005) nun weitere Anpassungen beim Produktangebot vorgenommen. Bereits im März wurden RAM-Optionen beim Mac Studio mit M3 Ultra eingeschränkt. Statt maximal 512 GB gab es nur noch bis zu 256 GB Arbeitsspeicher. Nun verschwindet auch diese Option aus dem Konfigurator. Schluss ist damit schon bei 96 GB.
Beim Mac Mini glänzt derweil das günstige Einstiegsmodell mit M4, 16 GB RAM und 256GB SSD mit Abwesenheit. Erhältlich ist aktuell lediglich die Variante mit 512 GB SSD, welche 949 statt 699 Euro kostet. Als Liefertermin wird hier Anfang Juni genannt. Bei weiteren Varianten des Mac verschieben sich die Liefertermine teils in den Juli. (Noch) nicht betroffen scheinen MacBook Air und MacBook Pro mit M5 sowie das MacBook Neo zu sein.
Wie gewöhnlich äußert sich Apple zu den Anpassungen beim Produktangebot nicht weiter. Es darf jedoch als offenes Geheimnis gelten, dass der Konzern auf die Speicherkrise reagiert und daraus resultierende Kosten über Umwege an die Verbraucher weiterzureichen gedenkt. Besonders der Wegfall von günstigen Einstiegsgeräten abseits des kürzlich vorgestellten MacBook Neo spricht klar dafür.
Die Anleger von Apple bleiben ruhig
Das Geschäft mit Macs steht bei Apple eher im Hintergrund, weshalb die Börse noch nicht allzu besorgt reagiert. Spannend wird aber zu sehen sein, wie die Speicherkrise sich auf das iPhone auswirken mag. Im September dürfte eine neue Generation anstehen. Steigende Preise könnten Apple Absatzzahlen kosten, doch bei stabilen Preisen würde wohl die Marge leiden. Beides ist für die Anteilseigner keine allzu rosige Aussicht.
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07.05.2026 - Daniel Eilenbrock

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