als .pdf Datei herunterladen

BayWa will seine Schuldenlast in den nächsten Jahren enorm senken und zaubert den Anlegern damit ein Lächeln aufs Gesicht

BayWa startet einen massiven Schrumpfkurs, der von den Börsianern zur Abwechslung begrüßt wird

NTG24 - BayWa will seine Schuldenlast in den nächsten Jahren enorm senken und zaubert den Anlegern damit ein Lächeln aufs Gesicht

 

Die jüngst vorgelegten Zahlen von BayWa waren kaum der Rede wert. In den ersten neun Monaten stürzten die Umsätze um mehr als 20 Prozent auf nur noch 9,6 Milliarden Euro ein. Dies begründete das Unternehmen sowohl mit der laufenden Sanierung als auch der schwachen Konjunktur. Die Anteilseigner hatten sich darauf ohnehin längst eingestellt. Sehr viel mehr Aufmerksamkeit entfiel daher auf die Zukunftspläne des kriselnden Konzerns.

Anzeige:

Banner Zürcher Börsenbriefe Sonderaktion 4

 

BayWa (DE0005194005) hatte sich in der Vergangenheit mit seiner schnellen internationalen Expansion schwer verhoben und einen enormen Schuldenberg angehäuft. Im Zuge rasant steigender Zinsen führte das zu brachialen Kapitalkosten, welche das Unternehmen an den Rande der Existenz brachten. Die Sanierung läuft bereits seit einigen Monaten und nun gab man bei der Vorstellung der Quartalszahlen weitere Aussichten für die kommenden Jahre.

Rund zweit Drittel der Geschäfte sollen veräußert werden. Noch vor Jahresende soll der Verkauf der Tochter Cefetra über die Bühne gebracht werden, der im ersten Anlauf noch scheiterte. Dadurch sollen 600 Millionen Euro in die leeren Kassen gespült werden. Bereits getilgt wurden von insgesamt 5,4 Milliarden Euro an Bankkrediten 700 Millionen Euro.

 

BayWa spart sich gesund

 

In den nächsten Jahren setzt sich der Schrumpfkurs fort, was die Belegschaft bei BayWa voraussichtlich von aktuell 23.000 Personen auf noch 8.000 per Ende 2028 reduzieren wird. Bis dahin soll der Schuldenstand auf 1,3 Milliarden Euro sinken und der Fokus soll wieder auf die Geschäfte in Deutschland gelegt werden. Gleichzeitig prüft der heutige Vorstand ein mögliches Fehlverhalten ehemaliger Manager und beschäftigt sich mit der Rolle der Aufsichtsräte. Ergebnisse einer internen Prüfung sollen bei der nächsten Hauptversammlung vorgestellt werden.

Anzeige:

Werbebanner Zürcher BörsenbriefeLetzteres soll für den Moment nicht die größte Sorge der Aktionäre sein. Im Vordergrund steht, dass die Sanierung voranschreitet und BayWa sich wieder auf möglichst lukrative Geschäfte besinnt. Die Pläne für die kommenden Jahre fanden an den Märkten viel Anklang. Die BayWa-Aktie sprang am Donnerstag um 14,4 Prozent bis auf 2,63 Euro in die Höhe.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen und unverbindlichen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

BayWa-Aktie: Kaufen oder verkaufen?

 

Die neuesten BayWa-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BayWa-Aktionäre. Lohnt sich aktuell ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen?

Konkrete Empfehlungen zu BayWa - hier weiterlesen...

 

29.11.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

Auf Twitter teilen     Auf Facebook teilen


Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.








Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)