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Aufgrund von angeblichen Patentverletzungen zieht BioNTech gegen Moderna vor Gericht

BioNTech spielt den Ball zurück

NTG24 - Aufgrund von angeblichen Patentverletzungen zieht BioNTech gegen Moderna vor Gericht

 

Die Hersteller von Corona-Impfstoffen haben sich schon seit Jahren in den Haaren. Immer wieder gibt es Vorwürfe über Patentverletzungen. So auch in einem aktuellen Fall, bei dem BioNTech gegen den US-Hersteller Moderna vorgeht. Stein des Anstoßes ist in diesem Fall der Corona-Impfstoff mNEXSPIKE, der im vergangenen Jahr eine Zulassung erhielt.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeLaut BioNTech hat sich Moderna dabei allerdings an einem von BioNTech (US09075V1026) optimierten mRNA-Impfstoffdesign bedient, welches eine geringere Dosierung bei Patienten ermögliche. Experten sehen die Klage derweil vor allem als Reaktion auf eine Klage von Moderna aus dem Jahr 2022, die noch bis heute läuft. Unter dem Strich werfen die beiden Unternehmen sich gegenseitig vor, Patente zu verletzen.

An der Börse finden Corona-Impfstoffe kaum noch Beachtung und auch die rechtlichen Auseinandersetzungen um das Thema werden zuweilen eher mit einem Achselzucken zur Kenntnis genommen. Daran scheint sich nichts geändert zu haben. Die BioNTech-Aktie bewegte sich am Freitag kaum von der Stelle und ging mit 110,14 US-Dollar ins Wochenende. BioNTech und Moderna äußerten sich zur neuen Klage bisher nicht weiter.

 

 

 

Mehr Einfluss auf die BioNTech-Aktie nehmen Hoffnungen auf neue Krebsmedikamente in der Pipeline. Das Unternehmen hält an seinem Vorhaben fest, noch in diesem Jahr eine erste Zulassung zu erhalten. Die jüngsten Studiendaten gaben Anlass zur Hoffnung, doch eine Garantie kann es freilich nicht geben. Daher bleiben Investments letzten Endes ein Stück weit eine Wette.

 

BioNTech: Alles wie immer

 

BioNTech erzielt immer noch Umsätze mit Corona-Impfstoffen, was die Kosten für laufende Forschungen zumindest etwas abfedern kann. Daher sind Klagen um das Thema vielleicht nicht vollkommen zu ignorieren. Doch im Gesamtbild spielt das Ganze eine eher untergeordnete Rolle. Das gilt nun umso mehr, nachdem BioNTech quasi eine Gegenklage auf den Weg gebracht hat. Aus der Ferne betrachtet scheinen sich Chancen und Risiken da die Waage zu halten.

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23.02.2026 - Matthias Eilenbrock

Unterschrift - Matthias Eilenbrock

 

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