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Edelmetalle küssen Bitcoin wach

Bitcoin holt Schwung für Höheres

 

Um Bitcoin war es in den vergangenen Wochen etwas ruhiger geworden. In unserem Bitcoin-Beitrag vom 03.06.2020 wiesen wir auf die charttechnisch spannende Situation hin, die sich aus der Zuspitzung der Unterstützungen mit der mittelfristigen Abwärtstrendlinie ergab.

Seither hat Bitcoin noch einmal Schwung geholt und nun in zu Beginn der Woche diesen mittelfristigen Abwärtstrend, wenn auch mit geringen Umsätzen, deutlich überwunden.

Anders aber als Anfang Juni wurde aber auch die Nackenlinie einer als umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation interpretierbarer Konsolidierungsformation, welche sich seit Herbst 2020 gebildet hat, überwunden. Damit steigen trotz niedriger Umsätze die Chancen, dass es sich bei der aktuellen Bewegung nicht um ein Fehlsignal handelt.

 

BTC

 

Chart 1 zeigt, dass der Aufwärtsimpuls aus der gebrochenen Abwärtstrendlinie potenziell die Kraft hat, Bitcoin bis an die Schwelle einer noch viel größeren umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter-Formation zu heben. Aus dieser Perspektive ist die Bewegung bis November 2018 die linke umgekehrte Schulter, der Ausverkauf danach der Kopf und der Ausverkauf im März 2020 die rechte umgekehrte Schulter.

 

Warum diese Mustersuche?

 

Wenn Muster auf kleinerer und größerer Skala mit ähnlicher Impulsstruktur erscheinen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein skaleninvariantes und damit selbstähnliches Muster handelt.

Vor dem Hintergrund der vorangegangenen explosiven Historie von Bitcoin könnte danach die gesamte Entwicklung seit dem Hoch vom Dezember 2017 als fraktale Konsolidierung in einem langfristigen Aufwärtstrend interpretiert werden.

Der Nutzen liegt darin, dass die Signalqualität steigt und damit die potenzielle Performance der Investitionen.

Ein Blick auf die Entwicklung von Bitcoin zu Gold und Silber zeigt zudem, dass die Kryptowährung zeitverzögert aktuell der Entwicklung des Silberpreises folgt.

 

BTC PM

 

Fazit

 

Bitcoin hat sich charttechnisch mit Überwinden des mittelfristigen Abwärtstrends deutlich verbessert, ein mittelfristiger Anstieg bis in den Bereich der höherskaligen Nackenline bei rund 14.000 Dollar ist möglich. Die Ähnlichkeit seiner Impulsdynamik mit jener von Silber lässt zudem noch einiges erwarten. Denn die extreme Unterbewertung von Silber gegenüber Gold könnte damit auch zu einer Outperformance von Bitcoin gegenüber Gold führen. Es bleibt also spannend!

 

28.07.2020 - Arndt Kümpel - ak@ntg24.de

 






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