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Zoom mit starken Zahlen, Absturz bei Snap und Airbnb verlässt China - BÖRSE TO GO

Zoom mit starken Zahlen - Aktienkurs steigt nachbörslich gegen negativen Markttrend

NTG24 - Zoom mit starken Zahlen, Absturz bei Snap und Airbnb verlässt China - BÖRSE TO GO

 

Zoom konnte nachbörslich positiv überraschen. Die Zahlen für das abgeschlossene Quartal und der Ausblick fielen besser als erwartet aus. Kursabsturz bei Snap. Die Aktien der sozialen Plattform verloren fast ein Drittel ihres Wertes nachbörslich. Airbnb gibt den chinesischen Markt auf. Trotz mehrjähriger Bemühungen blieb der Erfolg zuletzt aus. 

Über Nacht verschlechterte sich die Stimmung am Aktienmarkt wieder. Nahezu alle asiatischen Benchmarks liegen heute früh im Minus. Das gleiche Bild am Terminmarkt. Nach einem starken Wochenauftakt sackten alle Futures während der asiatischen Sitzung ab und liegen vor Eröffnung der europäischen Vorbörse im Minus. Der DAX-Future wird bei 14.079 Punkten (-0,43 %) gehandelt.

Der deutsche Aktienmarkt startete am Montag noch stark in die neue Woche. Die Futures hatten am Morgen schon steigenden Optimismus signalisiert, der sich am ganzen Tag fortsetzte. Der größte Gewinner des Tages war der SDAX, der um 1,76 % auf 13.430,07 Punkte stieg. Der DAX folgte mit einem Gewinn von 1,38 % auf 14.175,40 Punkte. Der MDAX verbesserte sich um 0,86 % auf 29.452,52 Punkte. Der TecDAX lief hinterher und konnte sich noch um 0,63 % auf 3.092,70 Punkte steigern. 

Auch die Wall Street wagte einen Turnaround Versuch. Besonders stark stieg der Dow Jones Industrial Average Index, der sich um 1,98 % auf 31.880,24 Punkte steigern konnte. Der S&P 500 Index verbesserte sich um 1,86 % auf 3.973,75 Punkte. Der Nasdaq Composite Index stieg um 1,59 % auf 11.535,28 Punkte. 

 

Zoom überraschte positiv

 

Zoom (US98980L1017) legte nachbörslich starke Quartalszahlen und einen sehr guten Ausblick vor. Der Entwickler von Videokonferenzsoftware konnte den Umsatz um 12 % auf 1,07 Mrd. US-Dollar steigern und vergrößerte den Kundenstamm um 24 % auf 198.900 Geschäftskunden. Der Gewinn lag mit 1,03 US-Dollar je Aktie weit über der Schätzung der Wall Street, die sich auf 0,87 US-Dollar eingestellt hatte. Der Ausblick ist stark. Die Umsatzprognose liegt mit 1,115 bis 1,12 Mrd. US-Dollar über der Markterwartung, ebenso wie die Gewinnprognose, die bei 0,90 bis 0,92 US-Dollar je Aktie liegt. Die Aktien hatten im regulären Handel noch -0,46 % tiefer bei 89,33 US-Dollar geschlossen. Nach den Zahlen ging es bis zu 15 % in die Höhe mit dem Kurs, doch die Verkäufer drückten das Plus am Ende des nachbörslichen Handels auf 4,71 %. 

 

Kursabsturz bei Snap

 

Das Management von Snap (US83304A1060) warnte nachbörslich überraschend stark. Die Umsatz- und Gewinnerwartung wurde deutlich unter das bisherige untere Ende der Prognosespanne reduziert, was die Wall Street unerwartet traf. In einem internen Schreiben betonte Snap CEO Evan Spiegel, dass das Unternehmen stärker von den Makroentwicklungen in der Wirtschaft getroffen wird als zuletzt am 22. April prognostiziert. Entsprechend hat man begonnen, die Kosten zu reduzieren und die umfassende Erweiterung des Personalstamms zu stoppen. Im regulären Handel hatte die Aktie bereits gelitten und war um -3,40 % auf 22,47 US-Dollar gefallen. Nach den Zahlen gab es jedoch kein Halten mehr. Der Kursrutsch endete erst bei 15,51 US-Dollar und nahm dem Unternehmen fast ein Drittel seiner Marktkapitalisierung. 

 

Snap Inc.

 

Airbnb verlässt China

 

Das Geschäft in China lief schon eine ganze Weile schwächer für Airbnb (US0090661010). Das Unternehmen bedient überwiegend vor allem reisewillige Chinesen, die im Ausland Urlaub machen wollen. Den heimischen chinesischen Markt konnte Airbnb trotz mehrjähriger Bemühungen nicht erfolgreich erreichen. Das Unternehmen kündigte gestern nun an, dass man das Geschäft in China einstellen und alle Angebote bis zum Sommer auslaufen lassen wird. Das Büro in Peking bleibt bestehen und wird sich ausschließlich auf Reiseangebote ins Ausland konzentrieren. 

 

Tagestermine

 

Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für Deutschland für den Monat Mai werden heute um 09:30 Uhr veröffentlicht. Beim Gesamtindex wird ein leichter Rückgang von 54,3 auf 54,0 Punkte erwartet. Beim Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe geht die Prognose von 54,0 Punkten nach 54,6 Punkten im April aus. Beim Dienstleistungsgewerbe wird von einem Rückgang von 57,6 auf 57,2 Punkte ausgegangen.

 

24.05.2022 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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