als .pdf Datei herunterladen

Infineon mit neuer Spitze, Software AG steht zum Verkauf und CompuGroup mit Aktienrückkaufprogramm - BÖRSE TO GO

Neue Spitze für Infineon - Erfolgsmanager Ploss scheidet 2022 aus

NTG24 - Infineon mit neuer Spitze, Software AG steht zum Verkauf und CompuGroup mit Aktienrückkaufprogramm - BÖRSE TO GO

 

Neue Spitze für Infineon. Ploss übergibt 2022 den Staffelstab an Hanebeck. Die Software AG überraschte nachbörslich. Der Konzern signalisiert, dass man zum Verkauf steht. Die CompuGroup kündigt ein Aktienrückkaufprogramm an. Ab heute werden bis zu 500.000 eigene Aktien zurückgekauft.

Asien beendet die Woche mit einem starken Sell-off. Die Anleger reagieren auf die Ankündigung Großbritanniens, dass man Reisenden aus sechs afrikanischen Ländern die Einreise untersagt bzw. Rückkehrern eine 10-tägige Quarantäne verordnet, nachdem eine stark mutierte Variante des Covid-19-Virus aufgetreten sein soll. Die sogenannte B.1.1.529 Variante breitet sich noch wesentlich schneller als die Delta-Variante aus. 

Alle Benchmarks in der Region tauchen tief ins Minus ab und werden dabei vom Hang Seng Index und Nikkei 225 Index nach unten geführt. Während die Börse Hongkong zeitweise mehr als -2,6 % fällt, sinkt die japanische Benchmark zwischenzeitlich mehr als -2,8 %. Die Schwäche überträgt sich auch auf den Terminmarkt. Vor Eröffnung der europäischen Vorbörse rutscht der DAX-Future bis zu -2 % ab.

In Abwesenheit der Amerikaner entwickelte sich Frankfurt am Donnerstag noch ausgesprochen positiv. Nach mehreren Verlusttagen konnten alle deutschen Benchmarks erstmals wieder im Plus schließen. Angeführt wurde die Liste der Gewinner vom TecDAX, der um 1,14 % auf 3.870,27 Punkte stieg, und vom SDAX, der um 1,13 % auf 16.752,15 Punkte kletterte. Der MDAX verbesserte sich ebenfalls und schloss 0,53 % höher bei 35.012,01 Punkten. Der DAX lief dem Feld hinterher und konnte nur ein kleines Plus von 0,25 % auf 15.917,98 Punkte erzielen.

Die Wall Street war am Donnerstag aufgrund des Erntedankfestes geschlossen. Aufgrund der Feierlichkeiten wird der Handel heute ab 13:00 Uhr Ortszeit vorzeitig beendet. 

 

Neue Spitze für Infineon

 

Infineon (DE0006231004) wechselt vorzeitig seine Spitze aus. Der Chiphersteller, der operativ glänzend dasteht, kündigte an, dass Reinhard Ploss im kommenden April neun Monate früher als bisher erwartet das Unternehmen verlassen wird. Beerben wird ihn der jetzige Fertigungsvorstand Jochen Hanebeck, der sein ganzes Berufsleben bei Infineon verbracht hat. Zuletzt gelang ihm die erfolgreiche Eröffnung des Werkes in Villach für Leistungshalbleiter. Das Werk konnte drei Monat vor dem geplanten Termin eröffnet werden. Ploss übergibt ein gemachtes Haus. Der Vorstandsvorsitzende leitet Infineon seit 2012 und hat den Wert des Konzerns an der Börse verzehnfacht.  

 

Infineon Tech. AG

 

Software AG erwägt Verkauf

 

Die Software AG (DE000A2GS401) signalisierte am Donnerstagabend, dass sie zum Verkauf steht. Das Unternehmen prüfe alle „strategischen Optionen“. Der im MDAX notierte Konzern konnte nachbörslich deutlich im Wert zulegen. Der 2,6 Mrd. Euro schwere Wert stieg im Späthandel um bis zu 11 % an. Die Software AG ist in Deutschland - mit weitem Abstand - die Nr. 2 im Softwaregeschäft. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren damit gekämpft, das Geschäftsmodell von Lizenzen auf Abonnements umzustellen. Ob es aber wirklich zu einem Verkauf kommt, hängt an der Zustimmung der Software AG Stiftung, die 31 % an dem Unternehmen hält. 

 

CompuGroup: Neues Aktienrückkaufprogramm

 

Die CompuGroup (DE000A288904) kündigte nach Börsenschluss ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Nach dem jüngsten Rückgang des Börsenwertes beschloss die Geschäftsführung nun ein Aktienrückkaufprogramm, das bis zu 500.000 eigene Aktien umfassen kann. Das entspricht bis zu 0,93 % des Grundkapitals der Gesellschaft und hat einen maximalen Gegenwert von 37 Mio. Euro. Das Programm beginnt heute und wird höchstens bis zum 27. Januar 2022 laufen.

 

Tagestermine

 

Heute früh wird erneut das Thema Inflation im Mittelpunkt stehen. Der deutsche Importpreisindex für den Monat Oktober wird veröffentlicht. Im Jahresvergleich wird mit einem Anstieg von 17,7 % im September auf dann 19,6 % im Oktober gerechnet. Das wäre der starkste Anstieg der Preise von importierten Gütern seit April 1980.

 

26.11.2021 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

Anzeige:

Sie möchten Aktien aus diesem Artikel einfach, schnell und professionell handeln?


Erledigen Sie Ihre Aktiengeschäfte besser mit einem Depot über LYNX. Als renommierter Aktien-Broker ermöglichen wir Ihnen einen günstigen Aktienhandel direkt an den Heimatbörsen.

Informieren Sie sich hier über den Aktien-Broker LYNX.


Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.









Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



Bewertungen, Kommentare und Fragen an den Redakteur

 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)