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Der perfekte Zeitpunkt zum Reisen?

EU-Staaten empfangen wieder Touristen

 

Vorige Wochen haben in den ersten Bundesländern die Sommerferien angefangen. Die Aufhebung der von der Bundesregierung verhängten Reisewarnung hat viele Bürger dazu veranlasst, ihrer Urlaubsplanung im Jahr 2020/21 optimistischer entgegenzublicken. Für 31 EU-Mitgliedstaaten, ausgewählte Drittstaaten, Großbritannien sowie die Schengen-Länder wurde die Reisewarnung am 15. Juni durch länderspezifische Reisehinweise ersetzt, die ständig den aktuellen Bedingungen angepasst und fortlaufend aktualisiert werden. Für tausende von deutschen Urlaubern heißt das jetzt: Nicht nur ein Urlaub innerhalb der eigenen Landesgrenzen ist wieder möglich, sondern auch das Reisen innerhalb Europas.

 

Alles auf Anfang – Reisen unter erschwerten Umständen, Planungssicherheit etc.

 

In sämtlichen Ländern wird das Tourismustreiben allmählich wieder hochgefahren. Schrittweise werden Hotels, Restaurants, Cafés und Bars geöffnet sowie Kultur- und Freizeitaktivitäten angeboten. Auch touristische Hotspots wie die Akropolis in Athen, die sixtinische Kapelle und das Kolosseum in Rom oder der Pariser Eifelturm sind ab sofort wieder Besuchern zugänglich. Mit strengen Hygienevorschriften und Abstandsregelungen gilt es das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

Vielerorts soll die Verfügbarkeit von Online-Tickets langen Warteschlangen vorbeugen. Was Strandbesuche angeht, so hat beispielsweise Portugal eine spezifische Ampel-App ins Leben gerufen, durch die Touristen die Auslastung einzelner Strände einsehen können. Noch in ihren Unterkünften die Urlauber überprüfen, an welchen Stränden am meisten Platz ist und welche man lieber meiden sollte. Auf Mallorca, am Playa Ciutat Jardí werden zurzeit Sensoren getestet, die die Anzahl an Strandbesuchern zählen und sie an eine Steuerzentrale weiterleiten, die bei zu vielen Urlaubern Alarm schlägt, sodass der betreffende Abschnitt gesperrt wird.

Da viele Länder die Corona-Pandemie in unterschiedlichem Maße handhaben (Quarantäne, Gesundheitskontrollen, Strafen bei Missachtung der Vorschriften, Zugangsbeschränkungen usw.), sollte sich jeder vor und während einer Reise genaustens über die aktuellen Begebenheiten im Zielland informieren und jederzeit auf mögliche Änderungen bzw. Einschränkungen eingestellt sein. Vor allem über Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten sowie Reiserücktrittsversicherungen und Reisekrankenversicherungsschutz sollten Erkundigungen eingezogen werden. Klar, das Reisen vor Corona war wesentlich einfacher, doch Reisen unter erschwerten Umständen ist mit Sicherheit um einiges besser als dem Alltagstrott überhaupt nicht zu entkommen.

 

Mögliche Vorteile der Reisenden

 

Trotz aller Unsicherheiten könnte das Reisen in Zeiten von Corona auch Vorteile mit sich bringen. Insbesondere Urlaube in unbekannteren Gegenden, die nicht so stark vom Massentourismus betroffen sind, bieten den Reisenden eine Alternative, um fernab der z.T. überlaufenen Urlaubs-Hotspots eine Auszeit zu nehmen, den ein oder anderen einsamen Strand zu genießen und sich nur wenig vor einer möglichen Ansteckung fürchten zu müssen. Feststeht, Europas Städte, Inseln und Strände waren noch nie so leer wie jetzt - und so lange den Bürgern der ausgewählten Staaten das Reisen innerhalb Europas vorbehalten ist, so ist das doch der perfekte Zeitpunkt, um den nächsten Trip zu buchen. Und falls die Auslandsreise ins Wasser fällt, so findet man sicherlich in der Heimat genug Möglichkeiten, um den Sommer doch noch genießen und zur eigenen Zufriedenheit gestalten zu können. Travelcoach René Roseburg und sein Team von THE PASSIONIST, einer exklusiven Reisemanufaktur im Herzen von Köln, sind Spezialisten, was Reisen innerhalb Deutschlands angeht und beraten Sie hierzu gerne.

 

04.07.2020 - Marlen Böttcher - mb@ntg24.de

 






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