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Douglas blickt auf höhere Umsätze zur Weihnachtszeit zurück, leider jedoch unter einer geringeren Ausgabebereitschaft der Verbraucher

Die Margen von Douglas können die Anleger nicht überzeugen

NTG24 - Douglas blickt auf höhere Umsätze zur Weihnachtszeit zurück, leider jedoch unter einer geringeren Ausgabebereitschaft der Verbraucher

 

Sowohl online als auch in den Ladengeschäften konnte Douglas im zurückliegenden Quartal wohl wieder mehr verkaufen. Grund zur Freude ist das aber nur bedingt. Denn die Kundschaft achtet angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten noch mehr als sonst auf den Preis, was die Margen drückt und die Anleger verunsichert.

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In einem Trading Statement teilte Douglas (DE000BEAU1Y4) am Montag mit, dass die Umsätze im ersten Quartal des Geschäftsjahres 25/26 sich um 1,7 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro gesteigert haben. Gut lief es vor allem in Mittel- und Osteuropa, derweil schwächelten die Geschäfte in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.

Der Umsatz mit dem Online-Handel verbesserte sich letztlich um 4,2 Prozent, wohingegen in den Filialen ein Wachstum von 0,4 Prozent zu verzeichnen war. Bis hierhin klingt das alles erst einmal nach einer guten Nachricht. Doch die eingangs erwähnte Preissensibilität der Verbraucher führte letztlich zu einem herben Dämpfer. Zwar kauften die Kunden tendenziell mehr als noch im Jahr zuvor, griffen dabei aber offenbar öfter zu günstigeren Artikeln mit weniger Marge.

 

Douglas: Die Margen purzeln

 

Blickte Douglas im Jahr zuvor noch auf eine Ebitda-Marge von 21,5 Prozent, reichte es nun nur noch für 19,9 Prozent. Der einzige Trost dabei ist, dass die Marge noch immer über dem Zielkorridor für das Gesamtjahr liegt. Allerdings ist das für die Zeit mit dem starken Weihnachtsgeschäft auch als erwartbar anzusehen. Die Anleger reagierten verstimmt und die Douglas-Aktie gab am Montag um mehr als fünf Prozent bis auf 11,34 Euro nach.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeZwar erlebte Douglas letztlich auch keinen allzu dramatischen Einbruch. Doch Wachstumssignale lässt der Konzern vermissen. Das sorgt auch bei den Analysten für Ernüchterung. Goldman Sachs passte das Kursziel von 15 auf nur noch 13 Euro an, strich die Kaufempfehlung und vergibt lediglich noch einen neutralen Ausblick. Neue US-Zölle sind für Douglas zwar keine direkte Bedrohung. Die daraus resultierende Unsicherheit könnte die Laune der Verbraucher aber noch weiter eintrüben.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen und unverbindlichen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

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21.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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