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Johnson & Johnson einigt sich auf einen Vergleich im Streit um angeblich krebserregendes Babypuder und nimmt dafür Milliarden in die Hand

Mit einem Schlag beendet Johnson & Johnson zehntausende Verfahren

NTG24 - Johnson & Johnson einigt sich auf einen Vergleich im Streit um angeblich krebserregendes Babypuder und nimmt dafür Milliarden in die Hand

KI-generiertes Symbolbild. Marken dienen der redaktionellen Einordnung.

 

Bereits im Jahr 2020 stellte Johnson & Johnson den Verkauf von Babypuder auf Talkumbasis in den USA ein, doch Klagen rund um eben dieses Produkt zogen sich immer weiter. Vorgeworfen wurde dem Konzern, dass die Produkte Eierstockkrebs verursachen würden. Dagegen wehrte man sich stets vehement, woran sich auch weiterhin nichts ändern wird.

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Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters einigte sich Johnson & Johnson (US4781601046) in der Sache auf einen Vergleich in Höhe von 5,5 Milliarden US-Dollar. Dem Unternehmen zufolge werden damit 99,75 Prozent aller Prozesse zu den Akten gelegt. Wie üblich in einem solchen Fall beinhaltet der Vergleich keinerlei Schuldeingeständnis. Es wird also weiterhin darauf beharrt, nichts falsch gemacht zu haben.

 

 

 

Mit einem Schlag entledigt sich Johnson & Johnson zehntausender anhängiger Verfahren, die zum Teil schon seit etlichen Jahren liefen. Das Ganze ist zwar unter dem Strich nicht ganz billig. Für die Anleger werden dennoch Risiken und Unsicherheiten deutlich reduziert. Ein neuer Kurssprung konnte damit nicht ausgelöst werden. Die Märkte rechneten bereits mit einem solchen Ausgang und preisten das Ganze entsprechend ein. Der Aktienkurs hielt sich zuletzt mit einem Schlusskurs von 265,53 US-Dollar am Mittwoch auf sehr hohem Niveau. Seit Jahresbeginn ging es um rund 28 Prozent in Richtung Norden.

Wie es mit den noch verbliebenen Verfahren weitergehen mag, darüber gibt es keine Neuigkeiten zu berichten. Selbst im für Johnson & Johnson ungünstigsten Fall dürften die Konsequenzen aber überschaubar bleiben. Ein Verkaufsverbot oder Ähnliches muss nicht befürchtet werden, da das fragliche Produkt schon seit Jahren nicht mehr vertrieben wird.

 

Befreiungsschlag für Johnson & Johnson?

 

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Zumindest etwas befreiter wirkt Johnson & Johnson nach dem Vergleich. Unternehmen und Anleger können sich nun vielleicht noch etwas mehr auf die Wachstumssignale konzentrieren, was dem Aktienkurs nicht schaden dürfte. Es dürfte zwar auch weiterhin Auseinandersetzungen geben, was in der Branche mehr oder minder zum Alltag gehört. Für den Moment entledigt sich der Konzern aber einer der größten potenziellen Belastungen der letzten Jahre.

 

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30.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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