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Zur CES präsentiert Intel eine neue Prozessorgeneration und will damit wieder um die Leistungskrone im mobilen Segment kämpfen

Gelingt Intel mit Panther Lake das große Comeback?

NTG24 - Zur CES präsentiert Intel eine neue Prozessorgeneration und will damit wieder um die Leistungskrone im mobilen Segment kämpfen

 

Bei Prozessoren für Endverbraucher ist Intel in den letzten Jahren schwer ins Hintertreffen geraten. In so ziemlich jeglicher Hinsicht hinkt man der Konkurrenz hinterher. Apple dreht bei der Effizienz Kreise um Intels Hardware und wer nach der höchsten Leistungsfähigkeit sucht, wird eher bei Apple fündig. Dass die Marktanteile nicht noch deutlich mehr gelitten haben, ist einzig langjährigen Verträgen mit wichtigen Partnern zu verdanken.

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In Zukunft soll aber alles endlich wieder besser werden. Zur derzeit stattfindenden CES in Las Vegas stellte Intel (US4581401001) eine neue Prozessorreihe vor, die als Core Ultra 300 an den Start gehen soll. Dahinter verbirgt sich die Architektur „Panther Lake“, bei der erstmals der Fertigungsschritt 18A zum Einsatz kommt.

Intel verspricht deutliche Verbesserungen in allen wesentlichen Belangen. Die Leistung der CPU-Kerne soll einen AMD Ryzen 9 AI HX 370 komfortabel schlagen könnten. Gleichzeitig sollen hohe Laufzeiten erreicht werden. Die größten Fortschritte will Intel indes bei der mobilen Grafiklösung erreicht haben. Mit Arc B390 soll Strix Point von AMD bei ähnlichem Verbrauch um bis zu 80 Prozent übertrumpft werden. Einige Journalisten konnten sich vor Ort davor schon ein Bild machen, unabhängige Benchmarks wird es aber erst Ende Januar geben.

 

 

 

Intel zeigt sich selbstbewusst und zielt mit seinen neuen Chips auch auf die immer beliebteren PC-Handhelds, die bislang fest in der Hand von AMD sind. Ein neuer Erfolg würde aber vor allem das Selbstvertrauen der Anleger stärken und deutlich zeigen, dass die Fertigung massive Fortschritte gemacht hat. Das würde auch die letztjährige Rallye stützen, die bislang lediglich auf milliardenschweren Zuwendungen durch die US-Regierung und Investitionen von Nvidia sowie der SoftBank aufgebaut ist.

 

Intel scheint sich zu mausern

 

Für ein abschließendes Urteil ist es noch zu früh. Doch Intel sendet erste Anzeichen dafür aus, im Kernsegment endlich wieder den Anschluss finden zu können und auch bei der Fertigung wichtige Fortschritte zu machen. Damit könnte der Grundstein für eine grundlegende Wende gelegt werden, was beim Aktienkurs auch weiteres Aufwärtspotenzial mit sich bringen würde. Es könnte sich lohnen, die Aktie im Jahr 2026 genau im Auge zu behalten.

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07.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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