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Aufwärtsdynamik bei Bitcoin schwächelt

Bitcoin zeigt Schwächezeichen

 

Bitcoin ist eines der Vermögenswerte, die im Jahr 2021 bislang die Investoren ,,euphorisiert‘‘ haben. Ein Blick auf den Bitcoin-Chart auf Tagesbasis zeigt, warum.

Dieser zeigt aber auch etwas anderes: Der Abstand neuer Hochs zu den vorherigen ist kleiner geworden, und zuletzt übertraf das Zwischenhoch vom 02.04.2021 bereits nicht mehr das Allzeithoch vom 14.03.2021.

Qualitativ ist damit aus Sicht der Charttechnik eine Top-Formation in Form einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation entstanden. Ein Bruch der blau markierten steileren Aufwärtstrendlinie wäre eine erste Bestätigung der Vermutung, dass der letzte massive Aufwärtsschub bei Bitcoin erst einmal vorbei ist. Die roten gestrichelten Unterstützungen, welche jeweils unter diesen beiden Trendlinien liegen, wären dann entsprechende Verstärkungsschwellen, an denen sich das potenzielle Abwärts-Momentum verstärken würde.

 

 

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Werbebanner Krypto TradingEin Blick auf den Bitcoin-Chart auf Wochencandle-Basis zeigt zudem, dass das eigentliche Ausbruchsniveau bei rund 20.000 Dollar lag. Nimmt man grob gerundet eine Korrektur von 50 % der Gewinne seit Ausbruch über dieses frühere Allzeithoch an, landet man mit der Schätzung bei rund 40.000 Dollar.

 

Welche Ausgangsbasis für eine Korrekturtiefe allerdings realistisch ist, kann fürs Erste dahinstehen. Die Botschaft, die sich aus dem aktuellen Chartmuster auf Tagesbasis ergibt, ist eines, welches eine zum Stillstand gekommene Aufwärtsdynamik anzeigt. Aufgrund der enormen Schnelligkeit und des enormen Ausmaßes des Preisanstieges braucht man nur wenig Fantasie, um sich den Korrekturbedarf zu verdeutlichen.

 

 

Und was ist das Fazit?

 

Der Bitcoin-Preis hat seit Ende 2020 davon profitiert, dass es von breiteren Investorenkreisen ,,entdeckt‘‘ wurde. Gleichzeitig ging es, nicht zuletzt durch die medienwirksam inszenierte Nutzung von Bitcoin für Tesla als Anlagemittel seines Treasury wie auch als Zahlungsmittel für potenzielle Tesla-Kunden, weiter ,,Mainstream‘‘.

Die Einführung entsprechender Anlageprodukte ist im Gange und die zunehmende Beachtung durch institutionelle Investoren dürfte ein Übriges dazu beitragen, dass Bitcoin am Kapitalmarkt ,,gesellschaftsfähig‘‘ wird. Dies sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Entwicklung des Bitcoin-Preises über weite Strecken an charttechnischen Erkenntnissen orientiert. Diese lassen vermuten, dass zumindest mittelfristig eine Konsolidierung der enormen Gewinne ansteht. Diese Konsolidierung könnte einen Test der Ausbruchslinie bei rund 20.000 US-Dollar zur Folge haben. Der potenzielle Rückgang um zwei Drittel ist deshalb Grund genug für uns, auf diese Konstellation aufmerksam zu machen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Sollte Bitcoin es allerdings schaffen, sein bisheriges Allzeithoch signifikant zu überwinden, dürfte die Rallye noch eine Drehung weitergehen, damit aber auch das Korrekturniveau steigen.

 

09.04.2021 - Arndt Kümpel - ak@ntg24.de

 






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