
US-Startup plant Rechenzentren auf dem Mond
Der Mond sei der ideale Ort
Bereits im kommenden Jahr sollen die ersten kleinen Rechenzentren auf dem Mond installiert werden. Die ersten Kunden haben schon ihr Interesse bekundet.
Es klingt wie aus einem Science-Fiction-Film: Das US-Startup „Lonestar“ will schon im nächsten Jahr seine ersten Server auf dem Mond installieren. Hinter dieser verrückten Idee steckt ein ernster Hintergrund: "Daten sind die wichtigste Währung der Menschheit", meint Lonestar-Gründer Chris Stott. Daraus entwickelte sich der Plan, Daten und Rechenkapazität auch in schwierigen Zeiten sicherstellen zu wollen, und der sicherste Ort sei der Mond. „Lonestar“ hat sich Mitflugmöglichkeiten bei dem US-Unternehmen „Intuitive Machines“ gesichert, um in diesem Jahr erste Tests auf dem Mond zu machen.
Die unbemannten Flüge, mit denen „Lonestar“ die Tests durchführen will, werden von der „NASA“ mit 150 Millionen US-Dollar unterstützt. Anschließend sei für 2023 geplant, dass das erste kleine Datenzentrum mitfliegt und für vierzehn Tagen auf dem Mond arbeitet. „heise online“ berichtete in einem Beitrag darüber. Die Rechenzentren sollen in der Zukunft 15 bis 20 Jahre lang im Betrieb sein.
Die Cloud-Industrie sicherer und umweltfreundlicher
Die immer fragilere Biosphäre der Erde wäre kein sicherer Ort mehr für Daten, so Chris Stott. Zwar würden die Kosten einer Cloud auf dem Mond höher als auf der Erde ausfallen, aber dafür wäre die installierte „Mond-Cloud-Industrie“ umweltfreundlicher. Die Sonne stellt kostenfrei Strom zur Verfügung.
27.04.2022 - Christina Daron - cd@ntg24.de
Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur
Bewertungen, Kommentare und Fragen an den Redakteur
Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)