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K+S schnappt sich das Salzgeschäft von Qemetica und baut damit seine Präsenz in Osteuropa aus

Zum ersten Mal seit Langem treibt es K+S wieder zu einer Übernahme

NTG24 - K+S schnappt sich das Salzgeschäft von Qemetica und baut damit seine Präsenz in Osteuropa aus

KI-generiertes Symbolbild. Marken dienen der redaktionellen Einordnung.

 

In den 2000er Jahren sorgte K+S noch regelmäßig mit Übernahmen für Schlagzeilen. Doch seit im Jahr 2011 Potash One geschluckt wurde, hatte sich in diese Richtung nichts mehr getan. Am Dienstag endete diese Phase mit der Ankündigung, das Salzgeschäft des polnischen Unternehmens Qemetica zu schlucken.

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Wie einer Pressemitteilung zu entnehmen ist, will K+S (DE000KSAG888) für den Merger bis zu 380 Millionen Euro in die Hand nehmen. Die genaue Höhe hängt von den Bilanzen im laufenden sowie im kommenden Jahr ab. Mindestens sollen es 350 Millionen Euro sein. Zur Finanzierung sieht man sich noch auf dem Kapitalmarkt um, könne das Ganze im Zweifel aber über bestehende Liquidität und zugesagte Kreditlinien stemmen.

 

 

 

Stärken will K+S mit der Übernahme das Wachstum in Mittel- und Osteuropa. Hergestellt wird in den Werken von Qemetica diverse Produkte aus dem Bereich Spezialsalze. Der Umsatz belief sich im letzten Jahr auf 125 Millionen Euro bei einem operativen Gewinn von rund 50 Milliarden Euro. Auf fundamentaler Seite scheint es also wenig zu meckern zu geben.

Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Quartal des kommenden Jahres erwartet, so die Aufsichtsbehörden dem Vorhaben ihren Segen erteilen mögen. An der Börse herrschte nur kurz gute Stimmung. Die K+S-Aktie legte am Dienstag zeitweise um über zwei Prozent zu, gab diese Zugewinne bis Handelsschluss aber größtenteils wieder ab.

 

Wachstumschancen bei K+S

 

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Werbebanner EMH PM TradeDass K+S überhaupt wieder Übernahmen vorantreibt und damit neue Wachstumschancen in Aussicht stellt, ist für die Anteilseigner keine schlechte Sache. Etwas verunsichern könnte aber die Ankündigung, für die Finanzierung auf den Kapitalmarkt zu blicken. Da könnte manch einer befürchten, dass es eventuell noch zu verwässernden Effekten kommen könnte. Dabei handelt es sich momentan aber um nicht mehr als blanke Spekulation.

 

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03.06.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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