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Deutscher Stahlhändler Klöckner & Co. bleibt aussichtsreich

Klöckner & Co. hat weiter Rückenwind

NTG24 - Deutscher Stahlhändler Klöckner & Co. bleibt aussichtsreich

 

Der deutsche Stahlhändler Klöckner & Co. hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 hinter sich und blickt auch ins neue Jahr mit Zuversicht. Die Aktionäre dürften davon durch eine außergewöhnlich hohe Dividende profitieren. Zudem steht der Aktienkurs in den Startlöchern, wichtige Widerstände zu überwinden. Die Aktie besitzt damit beachtlichen Charme für Investoren.

Nach den monatelangen Corona-Lockdowns und immer noch anhaltenden Lieferkettenstörungen ist die deutsche Wirtschaft zwar noch nicht wieder die alte, aber in einigen Branchen ist die operative Drehzahl bereits wieder hoch. Dazu gehört auch die Stahlindustrie, gestützt von anhaltend hoher Bautätigkeit und einem soliden Maschinenbau.

Davon profitiert auch der Stahlhändler Klöckner & Co. SE (DE000KC01000). Das Unternehmen zeichnete zuletzt in seiner Zwischenbericht für die ersten 9 Monate des Jahres 2021 ein sehr erfreuliches Bild der Lage und meldete einen Anstieg des Konzernergebnisses auf 490 Mio. Euro gegenüber einem Verlust von 136 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Jahres 2020. Der Umsatz legte parallel insbesondere durch den stark gestiegenen Stahlpreis von 3,898 Mrd. Euro auf 5,411 Mrd. Euro im Berichtszeitraum zu.

Mit der Gewinnexplosion hat sich die Bewertung der Klöckner-Aktie deutlich verringert. Denn mit den bereits zum 30.09.2021 verdienten 4,84 Euro je Aktie ist ein Gesamtjahresergebnis von über 5 Euro möglich, was auf der Basis eines aktuellen Kurses von gut 11 Euro ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von gut 2 ergibt.

Hinzu kommt die Aussicht auf eine sehr hohe Dividende. Aufgrund des für das Gesamtjahr 2021 erwarteten EBITDA vor wesentlichen Sondereffekten von rund 800 Mio. Euro soll dabei nicht nur das beste operative Ergebnis seit dem Börsengang im Jahr 2006 eingefahren werden, sondern es wird auch erwartet, dass der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende zwischen 0,90 Euro und 1,10 Euro pro Aktie vorschlägt, was einer Dividendenrendite von rund 9 % entsprechen würde!

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDurch welche Höhen und Tiefen das Unternehmen seit der Finanzkrise gegangen ist, zeigt auch ein Blick auf die langfristige Kursentwicklung. Denn dem steilen Absturz der Aktie im Zuge der Finanzkrise ab 2008 folgte ein wenig erfolgreiches Aufbäumen, das mit einem erneuten Absturz in der europäischen Staatsschuldenkrise 2011 endete. Darauf folgte zwar eine Stabilisierung des Aktienkurses. Jedoch erreichte die Aktie erst mit dem Ausverkauf im Corona-Crash im März 2020 ihr bisheriges Korrekturtief bei 2,61 Euro.

 

 

Die Widerstandszone im Bereich von 13 Euro wurde, wie Chart 2 zeigt, zwar kurzzeitig im Juni 2021 überwunden, allerdings nicht signifikant (oberes gelbes Rechteck). In der darauffolgenden Abwärtsbewegung korrigierte die Aktie nochmals und testete dabei die Unterstützung bei 9,40 Euro (unteres gelbes Rechteck).

 

 

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14.01.2022 - Arndt Kümpel

Unterschrift - Arndt Kümpel

 

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