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Trotz Gegenwind auf dem Heimatmarkt kann McDonald’s Wachstum im ersten Quartal vorweisen

Eine sparsame Kundschaft bremst McDonald’s aus

NTG24 - Trotz Gegenwind auf dem Heimatmarkt kann McDonald’s Wachstum im ersten Quartal vorweisen

 

In der Heimat lief es für McDonald’s im vergangenen Jahr nicht richtig rund. Zwar reagierte der Fast-Food-Gigant bereits auf höhere Lebenshaltungskosten mit der Einführung oder Ausweitung günstiger Spar-Menüs. Doch selbst damit konnten nicht mehr Kunden in die Schnellrestaurants gelockt werden. Unter dem Strich fielen die Zahlen aber dennoch solide aus.

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Flächenbereinigt legten die US-Umsätze von McDonald’s (US5801351017) im letzten Quartal um 3,9 Prozent zu, wie ein Blick in die Quartalszahlen verrät. Damit lag der Konzern allerdings ein gutes Stück unter der Analystenschätzung, welche 4,2 Prozent vorsah. Konzernchef Chris Kempczinski begründete dies explizit mit der sparsamen Kundschaft. Jene achte bei jedem ausgegeben Dollar auf den Preis. Da für McDonald’s die Kosten ebenfalls gestiegen sind, kann das Unternehmen nur eingeschränkt reagieren.

Unter dem Strich waren die Ergebnisse dennoch keine allzu große Enttäuschung. Denn international schlug sich McDonald’s teils deutlich besser. Gute Zahlen steuerten etwa die Geschäfte in Deutschland, Japan, Großbritannien und Australien bei. So gelang es letztlich, die Erlöse weltweit um 3,8 Prozent zu steigern. Damit lag man nur noch knapp unter der Analystenschätzung, welche an dieser Stelle 3,95 Prozent betrug.

 

McDonald’s ist zufrieden

 

Bewusst um das herausfordernde Marktumfeld zeigte der Vorstand sich zufreiden mit den Ergebnissen. Beim Nettogewinn konnte man recht deutlich um sechs Prozent auf 1,98 Milliarden US-Dollar zulegen. Das Wachstum fiel damit wieder ein gutes Stück stärker als im mauen Vorjahresquartal aus. Das gibt dem Vorstand genügend Selbstbewusstsein, um die Jahresziele zu bekräftigen. Allerdings blieben positive Überraschungen aus.

Dementsprechend wollte sich an der Börse auch keine neue Kauflaune bemerkbar machen. Die McDonald’s-Aktie legte zwar im frühen Handel zeitweite bis auf rund 295 Dollar zu. Schon am Mittag hatten die Gewinne sich aber in Luft aufgelöst und zu Handelsschluss standen noch 283,70 Dollar auf dem Ticker. Damit musste letztlich ein Tagesverlust von 0,1 Prozent verzeichnet werden. Das mag auch daran liegen, dass die Hoffnung auf ein Ende des Irankonflikts sich nicht bestätigen wollte und damit die Sorge vor einer Inflationsspirale fortbesteht.

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Besonders auf dem Heimatmarkt kommt für McDonald’s einiges zusammen. Dort machen sich nicht nur immer höhere Spritpreise bemerkbar. Auch die Preise für Rindfleisch haben in den letzten Monaten mehrere Sprünge in die Höhe gemacht. Das Unternehmen befindet sich dadurch in der unbequemen Ausgangslage, dass die Kosten immer weiter steigen, dies aber nicht ohne Rückgänge bei den Absätzen an die Kundschaft weitergereicht werden kann. Neues Wachstum ist bei dieser Ausgangslage schwierig bis unmöglich. Auch die Konkurrenz konnte damit zuletzt kaum dienen.

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09.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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