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Mit einer Marketing-Kampagne setzt sich McDonald’s-Chef Chris Kempczinski ordentlich in die Nesseln

Die Konkurrenz von McDonald’s schlachtet das Ganze genüsslich aus

NTG24 - Mit einer Marketing-Kampagne setzt sich McDonald’s-Chef Chris Kempczinski ordentlich in die Nesseln

 

Bereits im Februar veröffentlichte McDonald’s einen Clip, der CEO Chris Kempczinski beim Verkosten des neuen Burgers „Bir Arch“ zeigt. Das Ganze zog zunächst nicht allzu viel Aufmerksamkeit auf sich. Aktuell geht das Ganze aber viral in den sozialen Medien, nachdem die Konkurrenz das Ganze für eigenes Marketing nutzte.

Auffällig im Clip von McDonald’s (US5801351017) ist, dass Kempczinski nur sehr zögerlich abbeißt und danach einen beinahe unversehrten Burger in die Kamera hält. Zudem sprechen Nutzer von der sterilen Atmosphäre und der hochgestochenen Sprache des Konzerns. Statt von Burgern ist häufig von „Produkten“ die Rede. Für die Mitbewerber scheint das Ganze eine Steilvorlage zu sein.

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So veröffentlichte etwa Burger King kürzlich einen Clip, in dem US-Chef Tom Curtis in einer Küche der Fast-Food-Kette mit Schürze steht und einen herzhaften Bissen aus einem Whopper nimmt. Das Unternehmen betont, dass es keinen Zusammenhang mit dem McDonald’s-Clip gebe. Die Zuschauer dürften diesen im Zweifel aber selbst herstellen.

Bissiger war ein Kommentar von Burger King in Großbritannien. Dort zeigte man sich verständnisvoll und ließ wissen, den „Big Arch“ auch nicht aufessen zu können. Die US-Kette Wendy’s kommentierte den Clip mit den Worten „Hier gibt es viel zu entpacken“, berichtet das „Handelsblatt“. Die BMW-Tochter Mini kündigte ironisch an, Fahrzeuge in Zukunft „Meter für Meter“ testen zu wollen.

 

McDonald’s und die Außenwirkung

 

Ein wenig übertrieben wird in den Reaktionen zur Verkostung natürlich schon. Dennoch wäre ein etwas anderes Auftreten des McDonald’s-CEO in Anbetracht der Zielgruppe vielleicht wünschenswert. Anleger müssen sich derweil noch keine großen Sorgen machen. Das Thema dürfte recht schnell wieder in der Versenkung verschwinden. Eine größere Gefahr ist da schon die Inflation, welche durch den Irankrieg erneut angekurbelt werden könnte. Solche Befürchtungen dürften dann auch größeren Einfluss auf den Kursverlust von 1,3 Prozent am Donnerstag genommen haben.

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06.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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