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Jensen Huang bemüht sich sehr um das China-Geschäft, und das mit Erfolg, muss dafür allerdings auch einige Türklinken putzen

Geht die Strategie von Nvidia auf?

NTG24 - Jensen Huang bemüht sich sehr um das China-Geschäft, und das mit Erfolg, muss dafür allerdings auch einige Türklinken putzen

 

Die Nvidia-Aktie konnte in der vergangenen Woche mal wieder im Stakkato Rekorde überbieten. Ein wichtiger Grund dafür war, dass dem Unternehmen von den USA wieder der Export von H20-Chips nach China erlaubt wurde. Das bringt die Aussicht auf weitere Milliardenumsätze mit sich, nachdem der Konzern bei den letzten Quartalszahlen aufgrund von US-Sanktionen noch hohe Abschreibungen vermeldete.

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Nvidia (US67066G1040) selbst dürfte großen Einfluss auf die (scheinbare?) Annäherung zwischen den USA und China gehabt haben. Gründer und CEO Jensen Huang wurde in diesem Jahr des Öfteren in China gesichtet, und das sogar im Anzug statt in Lederjacke. Sogar einige Worte Chinesisch verließen seine Lippen, wenn auch etwas bemüht. Huang ist zwar in Taiwan geboren, lebte dort aber nur bis zu seinem fünften Lebensjahr, weshalb Chinesisch nur bedingt als seine Muttersprache bezeichnet werden kann.

Die vielen Besuche in China unterstreichen die Bedeutung des chinesischen Marktes für Nvidia. Dem Unternehmen zufolge macht das Land große Fortschritte und Handelsbeschränkungen befeuern nach Ansicht von Huang nur die dortige Konkurrenz. Gutstellen muss sich Nvidia aber dennoch auch mit den USA. Das scheint bisher gut zu funktionieren. Zumindest zu US-Präsident Donald Trump scheint Jensen Huang einen guten Draht zu haben. Auch im Weißen Haus wurde er schon im Anzug gesichtet und von einem Treffen zwischen Trump, JD Vance und Wolodomyr Selenskyj wissen wir, dass darauf durchaus Wert gelegt wird.

 

Nvidia tanzt auf zwei Hochzeiten

 

Die Strategie von Nvidia ist recht offensichtlich. Auf der einen Seite sollen die Chinesen umgarnt werden, und das auch schon mal mit klarer Kritik gegenüber der US-Politik. Auf der anderen Seite wird versucht, das Weiße Haus zu besänftigen und damit weitere Exportbeschränkungen zu verhindern oder bereits ausgesprochene Regelungen zu widerrufen. Wie sich zuletzt zeigte, scheint das Unternehmen damit Erfolg zu haben.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDer Aktienkurs stieg in der vergangenen Woche bis auf 174,25 US-Dollar im Hoch und die Marktkapitalisierung liegt schon bei rund 4,2 Billionen Dollar. Dort angekommen stellt sich allerdings auch die Frage nach einer möglichen Überbewertung und aus der US-Politik gibt es erste kritische Töne gegenüber dem etwas zu freundlichen Ton von Nvidia gegenüber China. Noch geht alles gut, doch könnte ein falscher Schritt die Lage nachhaltig ins Negative verschieben.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen und unverbindlichen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

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22.07.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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